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4.000 Angebote: Flimmit und ORF zeigen es auf Abruf
20.03.2015

4.000 Angebote: Flimmit und ORF zeigen es auf Abruf

Video on Demand Erweitertes inhaltliches Portfolio und neuer optischer Auftritt; beide Partner betonen Potenziale durch erfolgten ORF-Einstieg

Wien. Erweitertes Angebot in neuem Auftritt – das präsentierte der heimische Video on Demand-Anbieter Flimmit gemeinsam mit dem seit Juli des Vorjahres an Bord befindlichen Partner ORF Anfang dieser Woche der Fachpresse sowie Werbepartnern und Agenturen.

„Die Partnerschaft mit dem ORF ist ein Meilenstein für Flimmit und ermöglicht den Ausbau des Portfolios, das in den letzten Monaten von rund 2.500 Filmen und Serien auf über 4.000 ausgeweitet wurde. Damit ist Flimmit die natürliche Heimat für österreichische, deutschsprachige und europäische Produktionen, durch die sich Flimmit klar als Boutique-Plattform positioniert und von den rein kommerziellen Anbietern abhebt”, betont Flimmit-Mitgründerin Karin Haager.So zeigt man beispielsweise Serien wie „The Team” oder die aktuell erfolgreich im ORF ausgestrahlte Serie „Vorstadtweiber” seit 16. März. Die neue David Schalko-Serie „Altes Geld” etwa zeigt man ab 27. März exklusiv vorab. Weitere Inhalte auszugsweise: Serien wie „Braunschlag”, „CopStories”, oder „Kottan”, Kinofilme wie „Bad Fucking” oder „Hinterholz 8”. Daneben gibt es europäischen Film ebenso wie Dokumentationen, daneben bietet der Streamingdienst Klassiker wie „Fix und Foxi” oder „Sesamstraße Classics”.„Wir sehen uns dem Qualitätsanspruch der Seher verpflichtet. Über 20.000 bestehende Kundinnen und Kunden vor dem Relaunch sind ein Beweis für die hohe Nachfrage nach österreichischen Inhalten”, ergänzt Flimmit-Mitgründer Uli Müller-Uri. Angeboten wird das Package dabei als Jahresabonnement ab 49,90 Euro, das Monats-abo kostet 7,50 Euro. Zudem können auch einzelne Filme und Serien ausgeborgt oder gekauft werden. Die inhaltliche Positionierung wird aber auch durch den neuen Markenauftritt unterstrichen, dessen Hauptelement ein als Filmklappe stilisiertes Herz ist. In unterschiedlichen Darstellungen soll es die Vielfalt der Genres darstellen, die auf der Plattform geboten werden. Damit wolle man Filmliebhaber ansprechen und zugleich die Liebe für Qualität zum Ausdruck bringen, so die Verantwortlichen. Erfreut über die Partnerschaft – mit 25,1% sind die ORF-Tochtergesellschaften ORF-Enterprise und ORS am 2007 gegründeten österreichischen Start-up beteiligt – zeigt sich auch ORF-Chef Alexander Wrabetz: „Der digitale Feinkostladen von Flimmit ist die perfekte Ergänzung zur ORF-Senderfamilie und unseren VoD-Angeboten. Der ORF ist der größte Auftraggeber der heimischen Filmwirtschaft. Österreichische Filme und Serien gehören zur programmlichen DNA des ORF und zu den vom Publikum am meisten geschätzten Produktionen.” Wrabetz betonte den Stellenwert des linearen Fernsehens, aber auch die wachsende Bedeutung des nonlinearen Konsums. Dem wolle man mit der Partnerschaft Rechnung tragen.„Mit unserer Beteiligung an Flimmit machen wir nun strategisch den nächsten Schritt: Wir schaffen eine weitere innovative Plattform für österreichische Produktionen und leisten dadurch einen Beitrag zur Stärkung einer unverwechselbaren, österreichischen Identität in einem wachsenden Marktsegment”, so der Generaldirektor.

Neuer Vermarktungskanal

Beatrice Cox-Riesenfelder, Geschäftsführerin der ORF-Enterprise, betonte im selben Rahmen die vermarkterischen Möglichkeiten: „Der international erfolgreichen Content-Vermarktung der ORF-Enterprise steht mit Flimmit nun ein weiterer Kanal offen, um ORF-Produktionen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und den Produzenten additive Auswertungsmöglichkeiten zu bieten. Damit positioniert sich der ORF auch im nonlinearen Bereich als attraktiver und innovativer Partner für den Erfolg österreichischer Produktionen.” (hof)

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