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Android & iOS verdrängen die Konkurrenz
27.03.2015

Android & iOS verdrängen die Konkurrenz

Smartphone-Markt Laut aktuellen Marktdaten entwickelt sich der Smartphone-Markt heuer ein klein wenig rückläufig

Arndt Polifke, Global Director Telekom.

Wien. Laut aktuellen GfK-Daten verzeichnete das Smartphone-Segment im vierten Quartal 2014 weltweit einen Umsatzrekord von 115 Mrd. USD (ca. 105,89 Mrd. €). Das entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden weltweit von Oktober bis Dezember 2014 fast 346 Mio. Smartphones verkauft. Das sind 19 Prozent mehr als im vierten Quartal 2013. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr weltweit mehr als 1,2 Mrd. Geräte verkauft. Gab es im Jahr 2010 noch eine Reihe unterschiedlicher Betriebssystem-Anbieter, so wird die Szene heute von Googles Android-Betriebssystem bestimmt sowie von iOS von Apple. Das Windows-Phone-Betriebssystem von Microsoft bewegt sich immer noch in schwindelnden Tiefen (siehe Infografik).

Langsames Wachstum

„Wir gehen davon aus, dass der Smartphone-Markt 2015 langsamer wachsen wird, weil in den Industrieländern ein Sättigungseffekt einsetzt”, sagt Arndt Polifke, Global Director für Telekommunikation bei GfK. „Deshalb sagen wir voraus, dass weltweit in diesem Jahr nur 14 Prozent mehr Smartphones verkauft werden als im vergangenen Jahr. Im Jahr 2014 konnte das Segment noch 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Das Wachstum wird 2015 vor allem von den Schwellenländern ausgehen, da Smartphones nun auch zu niedrigeren Preisen zu haben sind. Geräte, die teurer als 150 Dollar sind, werden Marktanteile verlieren, wohingegen die Verkaufszahlen bei den Smartphones in der Preisspanne 100 bis 150 Dollar stabil bleiben werden. Anteilsmäßig werden Smartphones mit einem Preis von unter 100 Dollar zunehmend an Bedeutung gewinnen.” China wird auch in Zukunft der Markt mit dem größten Umsatzvolumen und den meist verkauften Stückzahlen bleiben. Im vierten Quartal stagnierten die verkauften Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der Umsatz stieg hingegen um 21 Prozent auf 28 Mrd. USD (25,8 Mrd. €). www.idc.comwww.gfk.com

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