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Ars Electronica mit schwarzer Null
05.02.2015

Ars Electronica mit schwarzer Null

Bilanz Umstrukturiert: mehr Business, weniger Sponsoring

Linz. Die Linzer Ars Electronica hat 2014 mit einer schwarzen Null abgeschlossen: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 656.000 auf 112.000 €. Die Konsolidierungsmaßnahmen der vergangenen zwei Jahre hätten gegriffen, so der Tenor einer Pressekonferenz am Mittwoch. Geschäftsführer Diethard Schwarzmair sieht den Betrieb gut aufgestellt: „Wir marschieren nach vorn.”

Man habe den eingeschlagenen Sparkurs hervorragend gemeistert, berichtete der kaufmännische Chef Gerfried Stocker. Die erwerbswirtschaftlichen Tätigkeiten wurden ausgebaut, das Leistungsangebot umstrukturiert, das Ars-Electronica-Festival ist nun noch mehr Repräsentations- und Kooperationsplattform. Die Öffnungstage wurden reduziert, das Werbebudget gekürzt, gewisse Festivalpreise werden nur mehr biennal vergeben.

Mehr Forschungsaufträge

Die Erträge der Gesellschaft legten 2014 um 197.000 auf 13,1 Mio. € zu, die Selbstfinanzierungsquote stieg seit 2010 von 45 auf 60%. Die Forschungseinrichtung Futurelab und der Bereich Solutions wickelten 2014 98 Vorhaben in 23 Ländern ab, Auftraggeber waren u.a. Daimler, BMW, Audi, SAP und Siemens. Das Festival wurde von 160 Kooperationspartnern mit Sachleistungen in Höhe von rund 1,2 Mio. € unterstützt. Die Ars Electronica insgesamt profitiere kaum mehr von reinem Sponsoring, sondern von Geschäftsbeziehungen, so Stocker. (red)

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