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Banken verlieren an Attraktivität
16.01.2015

Banken verlieren an Attraktivität

Arbeitgeber Finanzbranche mit weniger „Sex-Appeal”

Wien. Sowohl international als auch in Österreich haben Banken und Versicherungen kontinuierlich an Attraktivität als Arbeitgeber verloren. Dies ist das zentrale Ergebnis der beiden Deloitte-Studien Talent in Banking und Talent in Insurance, für die Wirtschafts-absolventen aus den für die Bankenbranche 28 wichtigsten Ländern befragt wurden. Zu den Gewinnern zählen international die Konsumgüterindustrie und die Automobilbranche; auf Platz drei befindet sich die Software- und Computerindustrie.

Ähnlich das Bild auch in Österreich: Banken belegen hier nur den neunten Platz, während die Konsumgüterindustrie und der Automotiv-Bereich vorn liegen.

Geld ist längst nicht alles

Ein hohes Gehalt steht bei den Wünschen der Absolventen dabei nicht mehr an erster Stelle; als Top-Karriereziel hält sich seit Jahren sowohl international als auch in Österreich eine ausgewogene Work-Life-Balance. Weiters werden Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung und -bildung sowie Leadership-Kompetenzen bei Führungskräften am häufigsten genannt. „Banken müssen so rasch wie möglich mit konkreten Angeboten und Anreizsystemen deutliche Akzente am Beschaffungsmarkt setzen, möchten sie nicht eine ganze Generation an Talenten verlieren”, warnt Gundi Wentner, Human Capital Expertin und Partnerin bei Deloitte Österreich. (pj)

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