retail
Bedenkliche Farben für Ostereier
24.03.2015

Bedenkliche Farben für Ostereier

Greenpeace Eierfarben ohne Azofarbstoffe seien besser

Wien. Im Handel erhältliche Farben zum Selberfärben von Ostereiern enthalten mehrheitlich für die Gesundheit problematische Azofarbstoffe, ohne mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen zu sein. Das zeigt Greenpeace im diesjährigen „Oster-Check” auf. 50 der insgesamt 60 untersuchten Produkte zum Selberfärben beinhalten Stoffe, die unter anderem in Verdacht stehen, Hyperaktivität bei Kindern auszulösen. Dass es auch ohne bedenkliche Farbstoffe geht, zeigen die Alternativ-Produkte, die mittlerweile im Handel erhältlich sind, sowie verpackte, bereits gefärbte Ostereier.

Ausnahmeregelung

„Es ist unverantwortlich, dass gerade Ostereierfarben, mit denen oftmals auch Kinderhände in Berührung kommen und die auch auf das Eiweiß abfärben können, nach wie vor gesundheitlich bedenkliche Azofarbstoffe enthalten, und diese nicht mal demensprechend gekennzeichnet werden müssen”, so Nunu Kaller, Konsumentensprecherin bei Greenpeace in Österreich. Besagte Azofarbstoffe können etwa Allergien hervorrufen und stehen im Verdacht, Hyperaktivität bei Kindern auszulösen. Lebensmittel mit bestimmten Azofarbstoffen müssen in der EU mit einem Warnhinweis gekennzeichnet sein. „Stempel-aufdrucke und Farbverzierungen auf den Schalen von Eiern” sind davon jedoch ausgenommen – eine Ausnahmeregelung, derer sich die Hersteller der Eierfarben offenbar bedienen. (APA)

Bewerten Sie diesen Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Ihr Kommentar zum Thema