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Der digitale Vertriebsweg boomt
30.01.2015

Der digitale Vertriebsweg boomt

Konsumentenverhalten 64 Prozent der meinKauf-User kaufen nach der Onlinerecherche innerhalb von 14 Tagen beim stationären Handel

2- und 3-Personen-Haushalte im Alter zwischen 31 und 50 Jahren greifen bei der Angebotssuche auf Online-Prospekte zurück.

Wien. meinKauf, die Web- und Mobile-Plattform für digitalisierte Prospekte und Angebote, untersuchte erstmals in einer Studie gemeinsam mit der meinungsraum.at Online Marktforschungs GmbH das Informations- und Konsumentenverhalten von 1.050 meinKauf-Usern. Die Studie wurde unter dem Aspekt des ROPO-Effekts (Research Online, Purchase Offline) erstellt, der sowohl die nationale als auch internationale Handelsszene deutlich prägt und die Grundidee von meinKauf bildet.

Am beliebtesten ist das Angebot der Online-Prospekte bei 2- oder 3-Personen-Haushalten im Alter von 20 bis 65 Jahren. Dabei informieren sich nicht nur einkommensschwache Personen mithilfe digitalisierter Prospekte. 35 Prozent der Befragten User verdienen deutlich über 2.000 Euro, und 6,3 Prozent sogar über 4.000 Euro. Knapp ein Viertel der Befragten gilt als Werbeverweigerer, da sie mit einem „Bitte keine Werbung”-Sticker an ihrem Haus oder Briefkasten auf die postalisch zugesendeten Printprospekte verzichten. „Der Prospekt ist eine der wichtigsten Werbeformen für uns. Mithilfe der digitalen Version können wir nun auch all jene ansprechen, die der klassische Prospekt nicht erreicht. Zwar wird der digitale Prospekt seinen großen Bruder nicht ersetzen, es ist jedoch eine ideale Ergänzung, die bereits zu einem fixen Bestandteil unserer Werbeplanung geworden ist”, so etwa TEDi-Verkaufsleiter Heinz Csar. Digitale Prospekte erfreuen sich vor allem im Bereich der Elektro- und Modebranche großer Beliebtheit; 44% der Befragten gaben an, am liebsten zu Onlineprospekten des Elektrohandels zu greifen, gefolgt vom Modehandel mit rund 37%.

Digitale Prospekte

„Das Leben wird immer schneller, und die voranschreitende digitale Vernetzung ist zu einem Teil unseres Alltags geworden. Aus diesem Grund muss sich auch unsere Kommunikation den neuen GegeSbenheiten anpassen. Der digitale Prospekt ist da am Puls der Zeit; er erreicht den Konsumenten dann, wenn er ihn braucht, unabhängig vom Ort oder der Zeit”, so Michael Hofer, Leiter New Business Development bei Electronic Partner. Mit 62 Prozent führten weit über die Hälfte der Befragten an, den gerade auf meinKauf betrachteten Prospekt noch nicht in seiner Printversion gesehen zu haben. Weitere zwölf Prozent haben den Papier-Prospekt bereits gesehen, jedoch nicht durchgeblättert. Nach der Recherche von meinKauf besuchen knapp ein Drittel der Befragten den stationären Handel innerhalb der ersten 24 Stunden. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die Informationssuche auf meinKauf in drei Fünftel der Fälle zum Kauf beim stationären Handel führt.„Das ROPO Konsumentenverhalten ist aus heutiger Sicht ein wichtiger Faktor für den stationären Handel geworden, den es zu erforschen gilt”, so Studienleiterin Elena Sophie Amashaufer. „Obwohl der Online-Handel beliebt ist, gibt es Gründe für den Kauf im stationären Handel. So stellen die haptische Beurteilung und sofortige Verfügbarkeit des Produkts einen wichtigen Faktor für den stationären Kauf dar. Das erlebte Risiko aufgrund des mangelnden Datenschutzes im Internet und die ‚Komplexität' des Umtauschverfahrens bestärken diesen zusätzlich.” (red)

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