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Der große Franzose für den harten Alltagseinsatz
Gregor Josel 27.03.2015

Der große Franzose für den harten Alltagseinsatz

Renault Trafic Groß, unkompliziert und höchst individuell: Das Trafic-Update bietet für alle Fälle passende Lösungen

Transportkönig: Je nach Ausführung finden im Trafic 3,2 Kubikmeter bis 8,3 Kubikmeter Ladung Platz.

Der Groß-Franzose punktet nicht nur mit Platz im Heck, sondern auch mit kleinem Preis: Der Trafic ist ab 21.350 Euro zu haben.

Wien. Das Transport-Segment ist vielleicht eines der letzten Automobil-Segmente, bei denen noch der Nutzwert vor dem Design steht. Groß müssen sie sein, individuell gestaltbar und dabei unkompliziert in der Handhabung. Die Klasse wird ihrem Namen „Nutzfahrzeuge” gerecht. Und die Anforderungen sind von Beruf zu Beruf verschieden, ein Installateur nutzt sein Fahrzeug anders, als ein Tischler – die Kunst als Fahrzeughersteller ist es, ein Werkzeug zu bauen, der so funktional wie möglich ist. Renault beweist in der dritten Generation des Trafic, dass man sich die Kunden genau angesehen hat und stattet den Trafic mit allerhand nützlichen Details aus.

Individualität ist Trumpf

Den Renault Trafic gibt es in sieben verschiedenen Ausführungen, als Kastenwagen mit 3,75 Meter oder 4,15 Meter Laderaumlänge jeweils auch mit oder ohne Hochdach, mit Doppelkabine, ebenfalls in zwei unterschiedlichen Längen und als reines Plattform-Fahrgestell. Je nach Anforderung stehen so zwischen 3,2 und 8,3 Kubikmeter Laderaumvolumen zur Verfügung. Das alles kombiniert mit einer recht feschen Außenhaut: Die Front wird durch große Scheinwerfer und ein selbstbewusst großes Renault-Logo geprägt. So sieht man von außen gleich: Der will nicht nur schön sein, der will auch anpacken. Gegenüber dem Vorgänger fällt auch die die steilere Windschutzscheibe auf. Die Zeichner beließen es aber bei der Front, ab da lautet die Devise „business as usual”. Durch die kantige Heckpartie geht nichts vom praktischen Kofferraum verloren, wobei das Wort Kofferraum etwas zu klein bemessen ist.

Einfache Bedienung

Wer es drauf anlegt, der packt so einiges hinein in den Trafic. 18 Ösen und unzählige Öffnungen im Blech erlauben eine Vielzahl an Verzurrmöglichkeiten. Verschiedenste Schränke und Kästen lassen sich ebenfalls einfach und schnell montieren. Dank einer cleveren Klappe in der Trennwand ist es möglich, auch besonders langes Ladegut zu transportieren. Schlau ist auch ein Blockiersystem der linken Hecktür, damit die rechte Tür offen bleiben kann, um noch längere Güter wie Rohre und Platten zu befördern. Um dem Trafic mehr Robustheit zu verleihen, ist er vorn wie hinten mit schwarzem Kunststoff verkleidet. Damit es die Insassen auf den drei Sitzen in der Fahrerkabine bequem haben, wurden sie mit dichterem Schaum ausgestattet. Die ideale Sitzposition lässt sich durch ein in der Höhe und Tiefe verstellbares Lenkrad leicht finden.

Zwei Antriebsvarianten

Unter der Haube schlägt ein 1,6 Liter Dieselmotor, der gut gedämmt an einem geschmeidig zu bedienendem Sechsgang-Schaltgetriebe hängt. Den Selbstzünder gibt es in vier Varianten, mit einfachem Turbo und 90 beziehungsweise 115 PS und als BiTurbo-Version mit 120 oder 140 PS. Die beiden TwinTurbo-Motoren zeichnen sich durch harmonische Kraftentfaltung und geringem Verbrauch von bis zu 5,9 Litern auf 100 Kilometer aus. Doch auch in Sachen Sicherheit macht man heutzutage keine Kompromisse mehr im Nutzfahrzeugsegment. So ist der neue Trafic mit einem intelligenten ESC ausgestattet und bietet optional auch Features wie einen Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, eine Einparkhilfe mit Kamera, adaptive Frontairbags für Fahrer und Beifahrer oder auch einen Wide-View-Mirror, der die Sicht in den Außenspiegeln erweitert. www.renault.at

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