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Der Onlinehandel des Grauens
28.01.2015

Der Onlinehandel des Grauens

Ermittlungen Kinderpornografische Inhalte auf Amazon-Seite des Japan-Ablegers

Tokio. Nach dem Auftauchen kinderpornografischer Bücher im Angebot des japanischen Ablegers von Amazon hat der Konzern Unterstützung bei den Ermittlungen zugesichert. Amazon Japan nehme die Ermittlungen „äußerst ernst” und arbeite mit den Behörden zusammen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Der Verkauf „illegaler Artikel” über die Amazon-Website werde nicht geduldet. Die Polizei durchsuchte am vergangenen Freitag Büros des Online-Versandhändlers in Tokio und ein Verteilzentrum in Chiba. Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit der Festnahme von zwei Männern im September, denen vorgeworfen wird, über Amazon Bücher mit kinderpornografischen Fotos angeboten zu haben, deren Verkauf, Verteilung und Besitz in Japan verboten sind. Bei den Ermittlungen sollen rund ein Dutzend Händler kinderpornografischer Bücher aufgeflogen sein. Laut einem Verdächtigen habe es bei der Nutzung der japanischen Amazon-Netzseite zu ihren Zwecken „keine Probleme” gegeben. Dagegen sei es auf anderen Plattformen nicht gelungen, die Ware anzubieten. (red)

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