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Die Lipper-Fund-Awards-Abräumer 2015
27.02.2015

Die Lipper-Fund-Awards-Abräumer 2015

Verleihung in Österreich Preise wurden in den Anlagekategorien Aktien, Anleihen und Mischfonds vergeben

Wien. Jedes Jahr verleiht die Ratingagentur Lipper, eine Tochtergesellschaft von Thomson Reuters, die Awards an die besten Fonds und Fondsgesellschaften. Die Auszeichnungen werden in 21 Ländern verliehen. Die Gewinner der einzelnen Anlageklassen werden mit den Lipper Fund Awards prämiert. Es werden diejenigen Fonds ausgezeichnet, die im Vergleich zu anderen Fonds mit demselben Anlageschwerpunkt kontinuierlich überdurchschnittliche risikoadjustierte Erträge erwirtschaftet haben.

Zusätzlich zu den Einzelwertungen gibt es die Lipper Group Awards; mit ihnen werden Fondsgesellschaften für ein überdurchschnittlich erfolgreiches Management ausgezeichnet.

Wiederholungstäter

Die Group Awards werden jeweils in zwei Kategorien vergeben: für große Fondsgesellschaften und für kleine Fondsgesellschaften. Entscheidend dafür ist die Höhe des in Europa verwalteten Vermögens, wobei Unternehmen mit mehr als 8,5 Mrd. US-Dollar (7,49 Mrd. Euro) als große Fondsgesellschaften eingestuft werden. Die Gewinner der einzelnen Anlageklassen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über alle von ihnen verwalteten und zum Vertrieb in Österreich zugelassenen Fonds hinweg das beste durchschnittliche Perzentil-Ergebnis beim Risiko-Ertrags-Verhältnis erreichen konnten. Als Anlageklassen gelten Aktien-, Anleihen- und Misch-fonds. Bei der diesjährigen Verleihung wurde Franklin Templeton neuerlich mit dem Award für das beste große Fondshaus in der Kategorie „Mischfonds” ausgezeichnet. Martin Linsbichler, Managing Director von Franklin Templeton Austria: „Mischfonds haben in den letzten Jahren eine tragende Rolle in Kundenportfolios übernommen und das aus gutem Grund: Unsere Fonds investieren breit über den Globus verteilt sowie in verschiedene Anlageklassen; sie reduzieren damit Risiken und überzeugen durch niedrige Wertschwankungen.” Die Fondsgesellschaft BlackRock war gleich zwei Mal vertreten. Die hierzulande noch wenig bekannte britische Charlemagne Capital hat u.a. den Magna Africa Fund, Magna Eastern European Fund, Magna New Frontiers Fund, Magna Undervalued Assets Fund und den Magna Biopharma Income Fund im Programm. (lk)

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