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Digitales Nachhinken
27.03.2015

Digitales Nachhinken

Digital Business Assessment 2015 Erhebliche Defizite in den Bereichen Big Data und Cloud Computing

Österreichs Firmen haben massiven Consultingbedarf in Sachen Digitalisierung – und wissen das auch.

Die Firmen sind mit der Vielfalt an Daten und ihrer Verarbeitung schlicht überfordert.

Wien. Laut der aktuellen Studie „Digital Business Assessment 2015” bestehen hierzulande die erheblichsten Technologie-Defizite in den Bereichen Cloud Computing und Big Data. Eine mindestens ebenso vernachlässigte Grundlage für die Digitalisierung ist aber auch das Sichtbarmachen von Daten und Kennzahlen der Geschäftsprozesse (Visibilität).

„Den Führungskräften ist bewusst, dass eine digitale Transformation alle Unternehmensbereiche inkludieren muss, um erfolgreich zu sein”, erklärt Studienautor Christoph F. Strnadl. Außerdem sei eine dualistische Zusammenarbeit von Bedeutung, die sowohl IT-Manager als auch Führungskräfte auf Geschäftsebene einschließe.Die Ursache für den massiven Rückstand in Hinsicht auf Big Data sieht Strnadl insbesondere in der Neuartigkeit und Mannigfaltigkeit dieser Technologien. „Unternehmen sind mit der Vielfalt an Daten und ihrer entsprechenden Verarbeitung derzeit überfordert. Deshalb werden tendenziell noch klassische Analyseaufgaben durchgeführt.” Bei Cloud Computing bremsen nach wie vor Aspekte der Datensicherheit sowie die Frage der Anbindung an die bestehenden Systeme.

Neue Geschäftsbereiche

Doch vor allem das enorme Innovationspotenzial von Big Data wird von Experten als sehr positiv und zukunftsträchtig betrachtet. „Mithilfe derartiger Technologien kann der Grundstein für neue Geschäftsbereiche gelegt werden; ich sehe Big Data daher als Impuls-geber dieser wichtigen Thematik”, betont Gerald Friedberger, Leiter der Software AG in Österreich.Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die „Industrie 4.0”.(pte/red)

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