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Erfolgsfaktor sind langjährige Beziehungen
20.03.2015

Erfolgsfaktor sind langjährige Beziehungen

SMB Industrieanlagenbau Vor allem das Geschäft mit Stammkunden hat maßgeblich zur Steigerung beigetragen

Hart bei Graz. Der steirische Anlagenbauer SMB Industrieanlagenbau GmbH hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 17% auf 45,3 Mio. € steigern können. Vor allem das Geschäft mit den Stammkunden – etwa Linde, Hitachi, Magna oder Voest – ist hervorragend gelaufen.

Der allgemeine Industrieanlagenbau hat laut SMB-Finanzchef und Miteigentümer Walter Krassnitzer rund ein Viertel zum Umsatz beigetragen, die Bereiche Stahlbau und Pharmaanlagen je 20%. Der Rest verteilt sich auf Anlagen für die Lebensmittel- und Getränke-industrie, industrielle Kälteanlagen und den Spezialrohrleitungsbau.Die drei größten Geschäftsfelder Allgemeine Anlagen, Pharma und Stahlbau sind auch die Wachstumskandidaten. „Speziell Gesamtanlagen, bei denen wir auch die Funktionsgarantie übernehmen, sind gefragt”, erklärt Krassnitzer.„Man muss sich Kompetenzen und Referenzen erarbeiten, wir wollen aber genau dorthin und sind auch gut unterwegs.”

Hohe Ziele gesetzt

Entsprechendes Know-how habe man zum Beispiel durch den Einstieg bei der deutschen Liqmatic GmbH in München erworben. Krassnitzer: „Eigentlich ist es eine Finanzbeteiligung, aber da das Unternehmen auf Steuerungstechnik spezialisiert ist, passt es auch technologisch gut zu uns.”Insgesamt würden die Kunden immer stärker dazu tendieren, alles aus einer Hand zu wollen. „Genau in diesem Segment gibt es Bereiche, in denen noch nicht viel Konkurrenz da ist”, freut sich Krassnitzer.Für das neue Geschäftsjahr erwartet Krassnitzer einen leichten Umsatzrückgang auf rund 40 Mio. €. „Viele Anlagenbauer leiden derzeit an einer Unterauslastung und versuchen eine Auslastung zu gewinnen, koste es was es wolle. Gleichzeitig steht die europäische Industrie auf der Investitionsbremse.” SMB selbst sei allerdings derzeit gut ausgelastet, auch der Ertrag stimme, so wie schon im vergangenen Geschäftsjahr, so Krassnitzer abschließend. www.smb.at

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