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„Events haben ein klares wirtschaftliches Ziel”
britta biron 24.03.2015

„Events haben ein klares wirtschaftliches Ziel”

Aktivierung Feiern ist zwar gut, aber für Unternehmen sind Veranstaltungen vor allem ein Marketinginstrument

Elisabeth Hanser, Chefin von Mind Set, über die Vorteile von Aktivierungsprogrammen.

Wien. Eine nette Location, ansprechendes Ambiente, feines Catering und ein unterhaltsames Rahmenprogramm – fertig ist der erfolgreiche Event. So einfach ist es vielleicht im privaten Umfeld, nicht aber, wenn Unternehmen die Gastgeber sind.

Kein Selbstzweck

Die Grundzutaten unterscheiden sich zwar nicht, „Location, Programm, Präsentation, Catering, Musik, Technik, etc. sind gleichermaßen wichtig. Das Geheimnis des Erfolges ist die richtige Zusammensetzung und die hängt wiederum vom Kunden und der Zielsetzung ab”, weiß Elisabeth Hanser, Chefin der Agentur Mind Set, deren Namenszusatz „event & activation marketing” aber schon zeigt, dass man hier einen besonderen Ansatz verfolgt.„Der Event ist das einzige Marketinginstrument, das einen direkten Face-to-face-Kontakt zur Zielgruppe ermöglicht. Diesen Kontakt müssen wir als Berater und Gestalter bestmöglich nützen, um die Zielgruppe unserer Kunden entsprechend der jeweiligen Zielsetzung zu motivieren”, sagt Hanser.

Gäste begeistern

Denn schließlich sei es nicht die reine Lust am Feiern, die hinter Präsentationen, Galas, Jubiläumsfeiern, Einweihungspartys usw. stehe, sondern vielmehr wirtschaftliche Motive wie etwa, das Interesse und die Kaufbereitschaft für ein neues Produkt zu wecken, neue Händler zu gewinnen, sich in neuen Märkten zu etablieren oder die Bekanntheit zu steigern. „Der Fokus auf diese Aktivierung hat sich einerseits aus den Anforderungen der Kunden ergeben und andererseits durch eine stete Weiterentwicklung unsererseits. Unsere Konzepte gingen schon seit 2013 verstärkt in diese Richtung”, so Hanser weiter. Und die eindeutigen Erfolge – etwa die Vorstellung eines neuen Produkts bei Retailern, die zu einer 95%igen Abschlussquote geführt hat – haben gezeigt, dass man am richtigen Weg ist.

Umfassender Prozess

„Daher haben wir uns dafür entschieden, das Kind beim Namen zu nennen und unsere Positionierung dahingehend geschärft”, so die Eventexpertin.Der Unterschied zum „traditionellen” Eventmarketing liegt darin, dass der Planungsprozess zu einem viel früheren Zeitpunkt ansetzt und bis weit in die Phase nach dem Event reicht.„Ich denke, wir liegen mit unserer Positionierung goldrichtig, denn immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit der Kunden- bzw. Neukundenaktivierung. Wir haben derzeit zahlreiche Neukunden-Präsentationen ausgearbeitet und warten auf die Entscheidung. Das nächste große Projekt ist das UEL-Finale in Warschau, bei dem wir für den Hauptsponsor eine Aktivierungsplattform gestalten, die mehrere Zielgruppen ansprechen muss”, so Hanser abschließend. www.mind-set.at

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