health economy
Gentechnik punktet
06.03.2015

Gentechnik punktet

Forschung I Apeiron testet neue Technik in den USA

Wien. Das Biotech-Unternehmen Apeiron testet in den USA eine Krebstherapie auf Basis stimulierter, körpereigener Immunzellen. Das gab das Unternehmen in einer Aussendung bekannt. Mit dahinter steckt Mitbegründer Josef Penninger, Chef des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften in Wien.

Der erste Patient sei im Rahmen einer Phase-I-Studie mit der Zelltherapie APN401 behandelt worden. Die Studie am Wake Forest Baptist Medical Center (WFBMC) im US-Bundesstaat North Carolina wird von dem Internisten Pierre Triozzi geleitet. Sie soll die Sicherheit, Verträglichkeit und optimale Dosis von vom Patienten stammenden, peripheren Immunzellen, bei denen das Cbl-b Gen „abgeschaltet” ist, prüfen. „Dieser neuartige Ansatz soll durch eine ‚Checkpoint-Blockade' die Fähigkeit des Immunsystems unterstützen, Krebs zu bekämpfen”, hieß es in einer Aussendung.„Es gibt Faktoren in Immunzellen, die deren Fähigkeit, Krebszellen zu zerstören, behindern. Mithilfe von intrazellulär wirkenden Substanzen (siRNA) erreichen wir eine sogenannte Checkpoint Blockade in Immunzellen von Patienten. Diese Behandlung der Zellen hilft ihnen, Krebszellen effizienter zu erkennen und zu zerstören”, erklärte Triozzi. Apeiron-Geschäftsführer Hans Loibner, betonte, dass man damit zeige, „Grundlagenwissenschaft in Richtung einer praxisnahen Anwendung zu übersetzen.”

Bewerten Sie diesen Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Ihr Kommentar zum Thema