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Gesamtmarkt für Mobiltelefone rückläufig
13.03.2015

Gesamtmarkt für Mobiltelefone rückläufig

IDC Während immer mehr Smartphones verkauft werden, gehen die Absatzzahlen klassischer Feature-Phones zurück

Wien. Obwohl weltweit immer mehr Smartphones verkauft werden, ist der Gesamtmarkt für Mobiltelefone laut aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC leicht rückläufig (siehe Infografik).

Schuld daran ist ein dramatischer Einbruch bei Feature-Phones, mit denen beispielsweise Nokia in der Vergangenheit gute Geschäfte gemacht hat. Von den klassischen Geräten, die vor dem iPhone die mobile Welt dominierten, werden immer weniger Modelle hergestellt – und auch Microsoft, der neue Besitzer von Nokia, konzentriert sich verstärkt auf die Smartphone-Ecke. Als einer der Treiber für neue Smartphone-Anwendungen dient derzeit der mobile Pay-Sektor. Da Apples Anteil auf dem Smartphone Markt in Konkurrenz zu Anbietern wie Android und Samsung steht, hat die Firma entschieden, mit Apple Pay in das Mobile Commerce-Geschäft einzutreten. Die mobile Zahlungstechnologie kann bis jetzt nur in den USA genutzt werden, doch die Markteinführung in Großbritannien und anderen europäischen Ländern wird 2015 erwartet. Obwohl Apple Pay in den USA gut angelaufen ist, wird Apple sich in Europa deutlich schwerer tun.

Korrekte Tests

„Der eCommerce-Bereich für mobile Zahlungssysteme wird 2017 einen geschätzten Wert von 921 Milliarden Euro erreichen”, kommentiert Dan Wagner, eCommerce- Veteran, CEO und Gründer des britischen Unternehmens Powa Technologies. „Der Sektor ist bereits mit einer Reihe von verschiedenen Akteuren wie Banken, Einzelhändlern und Technologieunternehmen, die alle eigene Lösungen anbieten, ­gesättigt. Unternehmen und Händler ist es dadurch kaum möglich, sich für einen Anbieter zu entscheiden.” Da Apple Pay zum Großeil auf Kreditkartenzahlungen basiert, ist die Zahlungstechnologie unattraktiv für Banken. In den USA berechnet Apple den kartenausgebenden Banken 0,15 Prozent des Umsatzes für einen Zahlungsvorgang – europäische Baken würden somit die Hälfte ihres Um-satzes an Apple verlieren. www.idc.com

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