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Gewinn brach 2014 um Viertel ein
06.02.2015

Gewinn brach 2014 um Viertel ein

Swatch Reingewinn sank 2014 um 26,6% auf 1,3 Mrd. €

Biel. Im vergangenen Jahr hat der weltgrößte Uhrenkonzern Swatch deutlich weniger verdient. Der Reingewinn fiel 2014 im Vorjahresvergleich um 26,6 Prozent auf rund 1,3 Mrd. €. Im Wert für 2013 war allerdings ein Sonderertrag aus einer Schadenersatzzahlung von mehr als 377,6 Mio. € enthalten. Der Umsatz des Konzerns mit seinen 20 Marken weitete sich netto um 3 Prozent auf 8,2 Mrd. € aus, teilte die Swatch Group gestern, Donnerstag, mit.

Zuversichtlich für 2015

Der Bruttoumsatz des Konzerns stieg um 4,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 8,6 Mrd. €. Zu konstanten Wechselkursen wäre Swatch um 4,5 Prozent gewachsen, doch die Währungseffekte drückten die Erlöse um 1,5 Prozent oder 130,2 Mio. €. Weitere 188,8 Mio. € an Umsatz kostete Swatch der Fabriksbrand bei der Tochtergesellschaft ETA. Trotz der Turbulenzen in den Währungen will Swatch aber eine unveränderte Dividende von 7 € pro Inhaberaktie ausschütten. Das Jahr 2015 habe mit einem starken Jänner sehr vielversprechend begonnen, schreibt der von Nick Hayek geführte Konzern. Swatch sehe sich in der Lage, trotz des stark überbewerteten Frankens ein weiteres starkes Wachstum in der Lokalwährung „im hohen einstelligen Bereich” zu generieren und gleichzeitig „weitere gesunde Gewinne” zu erwirtschaften. Den Produktionsstandort Schweiz werde man weiter ausbauen. (APA)

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