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Insolvenz der Kroatien-Tochter
17.03.2015

Insolvenz der Kroatien-Tochter

bauMax Die Gläubiger lehnten den Sanierungsplan ab, sieben Standorte sind betroffen

Zagreb. Die Kroatien-Tochter der österreichischen Baumarktkette bauMax hat Insolvenz angemeldet. Beinahe alle Gläubiger haben den vorgeschlagenen Plan zur finanziellen Umstrukturierung abgelehnt. „Wir können bestätigen, dass sich bauMax aus Kroatien zurückzieht und die Tochtergesellschaft Insolvenz angemeldet hat; die Insolvenz betrifft nur bauMax Kroatien”, so bauMax-Sprecherin Monika Vogl-gruber. Für bauMax Slowenien und die übrigen bauMax-Länder (Österreich, Tschechien, Slowakei) habe dies keine Auswirkungen, hier werde das Restrukturierungsprogramm wie bisher vorgesehen weitergeführt. Die Baumarktkette betreibt laut Homepage sieben Standorte in Kroatien.

Insgesamt 98 Prozent der Gläubiger, darunter alle Gläubigerbanken, stimmten gegen den Sanierungsplan, so die kroatische Zeitung Jutarnji list. bauMax schulde dem kroatischen Staat und den Banken umgerechnet 54,3 Mio. €, die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Gläubigern würden knapp 12,2 Mio.€ betragen. Das Vorkonkursverfahren wurde im Vorjahr auf Antrag von bauMax eröffnet. (APA)

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