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Investorenkuss erfrischt Markt
13.02.2015

Investorenkuss erfrischt Markt

Soravia Capital Wiens Bevölkerung soll in den nächsten 15 Jahren auf über zwei Millionen Einwohner wachsen – langfristige Nachfrage garantiert

Wien profitiert vom allgemeinen Run institutioneller Investoren auf Europa.

Wien. Österreichs Hauptstadt rückt verstärkt in den Fokus ausländischer Investoren: Die Melange aus Bevölkerungswachstum, moderat steigenden Immobilienpreisen und dynamischer Stadtentwicklung treibt den Immobilienmarkt an.

„Wir beobachten nicht nur eine zunehmende Nachfrage von Anlegern aus dem süddeutschen Raum, die sich wegen der besonders in München stark gestiegenen Preise für Wohnimmobilien neu orientieren. Wien profitiert ebenso vom allgemeinen Run institutioneller Investoren auf Europa”, sagt Marc K. Thiel, Geschäftsführer der Soravia Capital GmbH. „Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Die Wiener Bevölkerung wächst aktuell um rund 20.000 bis 25.000 Einwohner jährlich. Gleichzeitig werden lediglich 7.000 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt.” Als Katalysator und gleichzeitiger Sicherheitspuffer erweist sich laut Soravia das Bevölkerungswachstum, das in Wien von 1992 bis 2012 bei 12,8 Prozent und damit über dem Münchens lag, wo die Bevölkerung um circa 9 Prozent zulegte.

Zahl der Haushalte wächst

Prognosen zufolge soll die Bevölkerung in Wien von aktuell 1,8 Millionen bereits bis 2029 auf über zwei Millionen wachsen. Nach Berechnungen wird die Zahl der Haushalte ebenfalls deutlich steigen. Noch heuer soll es mehr als eine halbe Million Single-Haushalte geben. Auch die Wirtschaft entwickelt sich solide. Das Bruttoregionalprodukt macht mit mehr als 82 Mrd. Euro rund 26 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts aus.

Die jährliche Kaufkraft pro Einwohner liegt in Wien mit 22.187 Euro mehr als zehn Prozent über der Kaufkraft Berlins. Diese Dynamik schlägt sich direkt auf dem Wiener Immobilienmarkt nieder. „Die Angebote für Topimmobilien in Bestlagen verknappen sich; hier sehen wir einen Preisanstieg auf Spitzenpreise von 10.000 bis hin zu 29.000 Euro je Quadratmeter”, meint Marc K. Thiel. (red)

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