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Lediglich im Mittelmaß
britta biron 27.02.2015

Lediglich im Mittelmaß

Expertenmonitor Heimische Topmanager bewerten exklusiv für medianet monatlich die aktuelle Wirtschaftslage

Durchaus gut wird, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, die Investitionsbereitschaft eingeschätzt.

Wien. Mit diesem Beitrag startet medianet eine monatliche Analyse der heimischen Wirtschaft. Die Manager von fünf heimischen Top-unternehmen liefern eine kurze und prägnante Einschätzung zu insgesamt fünf wesentlichen Wirtschafts- und Industriekriterien.

Das Prozedere ist denkbar einfach: Zu den wichtigen Themen Auftragslage, Investitionbereitschaft, Arbeitsmarkt, Ressourcen und Weltmarktperspektiven vergeben die Manager Noten von 1 bis 5, wobei wie in der Schule der „Einser” am besten ist. Mit einem kurzen Statement begründen sie ihre Einschätzung. Daraus lassen sich dann sowohl Kennzahlen zu den jeweilige Experten sowie zu den Kriterien ermitteln – und im Gesamtschnitt ergibt sich eine ­Note, welche die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Öster-reich abbildet.Mit 3 fällt diese nicht ganz schlecht aus, lässst aber doch einige Luft nach oben. Vor allem die Lage am Arbeitsmarkt (im Kriterienindex lediglich mit 4,2 bewertet) und die Problematik der hohen Lohnnebenkosten trüben das Gesamtergebnis. Die Investitionsbereitschaft bewerten die Experten hingegen mit einer Durchschnittsnote von 2,2 durchaus positiv.Mit einem Schnitt von 3,4 liefert ABB-Vorstand Franz Chalupecky die pessimistischste Einschätzung, Knapp-Chef Gerald Hofer und Rainer Ostermann von Festo sind mit jeweils 2,8 die Optimisten im ers-ten medianet-Expertenmonitor.

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