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Neue Glanzstücke
britta biron 20.03.2015

Neue Glanzstücke

Thomas Sabo positioniert sich mit der neuen Fine Jewellery-Kollektion in einem neuen Segment.

Lauf an der Pegnitz. Ende letzten Jahres hat Thomas Sabo laut eigenen Angaben „die erste Echtschmuck-Kollektion” vorgestellt, was genau genommen nicht ganz korrekt oder zumindest ein Zeichen für sympathisches Understatement ist. Denn echt im Sinne von „aus Edelmetall” (nämlich Silber) sind ja auch die bisherigen Schmuckstücke aus Sterlingsilber, mit denen sich die deutsche Marke weltweit einen glänzenden Namen gemacht hat.

In der Oberliga

Aber natürlich betritt man mit der Fine Jewellery-Kollektion neues Terrain. „Erstmals verwenden wir auch Diamanten, Edelsteine und 18karätiges Gold”, so Thomas Sabo. „Die Idee dazu hatten wir schon länger und vor einigen Jahren auch schon eine kleine Kollektion mit Diamanten lanciert. Damals haben wir aber in zu kleinen Dimensionen gedacht. Mit der neuen Linie positionieren wir uns aber sehr klar im gehobenen Schmucksegment und bieten unseren Kundinnen, die mit uns ja erwachsener und damit auch anspruchsvoller werden, eine luxuriösere Variante unserer typischen Styles”, so Sabo weiter. Den exklusiven Charakter der neuen Linie unterstreicht man zusätzlich auch mit dem Vertriebskonzept. Die Fine Jewellery-Kollektion ist ausschließlich in den Flagship-Stores in London, Zürich, Frankfurt, Stuttgart und Wien erhältlich.Für die Gestaltung der Fine Jewellery-Kollektion zeichnet klarerweise wieder Susanne Kölbli, seit Beginn Chefdesignerin des Hauses, verantwortlich.

Goldrichtige Entscheidung

„Es war eine sehr spannende Aufgabe, den typischen Thomas Sabo-Look mit so hochwertigen Materialien umzusetzen”, erzählt sie. „Die Herausforderung war dabei einerseits, bei aller Wiedererkennbarkeit etwas eindeutig Neues zu schaffen und andererseits trotz des klaren Luxusanspruchs im definierten Preisrahmen zu bleiben.”Mit Ausnahme eines Entwurfs, der den vorgegebenen Rahmen deutlich gesprengt hat (im kreativen Prozess könne man, so Kölbli, schon mal über das Ziel hinaus- schießen), hat die Designerin (wie gewohnt) die Aufgabe zur völligen Zufriedenheit ihres Chefs gemeis-tert. Die hinduistischen Chakren, die bisher schon eine zentrale Rolle im Design der Marke spielen und den sich drehenden Kreis von Energie und Leben symbolisieren, stehen auch bei der Fine Jewellery-Kollektion im Mittelpunkt. „Die Kollektion kommt bei unseren Kundinnen sehr gut an”, freut sich Sabo. www.thomassabo.com

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