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Ohne Diagnose kein Heil
Ina Schriebl 06.03.2015

Ohne Diagnose kein Heil

Radiologiekongress ECR 2015 Die neuesten medizinischen Erkenntnisse werden derzeit in Wien diskutiert

20.000 Radiologen aus aller Welt unterstreichen Bedeutung der österreichischen Radiologie.

Wien. Bis zum 8. März tagen rund 20.000 Radiologen im Austria Center Vienna beim Europäischen Radiologenkongress ECR 2015. An die 100 österreichische Vortragende und Moderatoren geben dabei Einblick in die jüngsten medizinischen Erkenntnisse und betonen damit einmal mehr die hohe internationale Bedeutung der österreichischen Radiologen.

Die Radiologie ist heute – 120 Jahre nach der Entdeckung dieser Technologie durch Wilhelm Conrad Röntgen – das zentrale Diagnosefach der Medizin. Die Bandbreite der bildgebenden Verfahren hat sich seitdem stark erweitert und umfasst neben den bekannten Röntgengeräten auch Anwendungen elektromagnetischer Strahlen, mechanischer Wellen, die Sonografie, Magnetresonanztomografie, Computertomografie und hybride Bildgebungsverfahren. Durch State-of-the-Art-Technologie wird die Genauigkeit der Bildgebung erhöht, die Strahlenbelastung für Patienten reduziert und eine personalisierte Diagnostik Realität.„Die Radiologie ist daher essenziell in der Medizin, denn nur wenn die richtige Diagnose gestellt wird, ist eine erfolgreiche Therapie überhaupt möglich”, erklärt Wolfgang Schima, Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft und Vorstand der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in den Krankenhäusern Göttlicher Heiland, Barmherzige Schwestern und St. Josef Krankenhaus in Wien. Die Radiologie hat über den Diagnosebereich auch einen wesentlichen Behandlungsaspekt. Durch die interventionelle – also behandelnde – Radiologie können inzwischen Gefäßverschlüsse, Schlaganfallfolgen und Tumoren behandelt werden.

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