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Plus 35% beim Energieverbrauch
27.02.2015

Plus 35% beim Energieverbrauch

Energy Outlook 2040 Die fossilen Energieträger werden auch weiterhin einen Großteil des weltweiten Energiebedarfs decken

Der Anteil von Wind, Sonne, Biomasse & Co wird auf rund 15% ansteigen.

Irving. In ihrem aktuellen Outlook for Energy prognostiziert ExxonMobil, dass der globale Energieverbrauch bis 2040 um 35% steigen wird. Die fossilen Energieträger werden dann immer noch etwa drei Viertel der weltweiten Nachfrage decken, allerdings wird sich die Nachfrage zu solchen mit geringerem Kohlenstoffgehalt verschieben.

Emissionen werden teurer

Zusammen mit der verbesserten Energieeffizienz führt das zu allmählich zurückgehenden energiebedingten CO2-Emissionen. Derartige Fortschritte werden vor allem in den OECD-Staaten erzielt, da dort gleichzeitig die Energienachfrage sinkt. Allerdings gibt es das nicht umsonst: Die Studie geht davon aus, dass die Kosten zur Senkung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2040 auf etwa 80 USD pro Tonne ansteigen werden.Bei den Erneuerbaren Energieträgern werden Windkraft, Photovoltaik und Biokraftstoffe am schnellsten wachsen, nämlich pro Jahr um durchschnittlich sechs Prozent. Ihr Anteil am weltweiten Energieaufkommen wird aber auch 2040 erst bei rund vier Prozent liegen. Rechnet man Biomasse, Wasserkraft und Geothermie hinzu, werden alle Erneuerbaren Energien zusammen 15% der Nachfrage decken. Kernkraft wird ihren Anteil bis 2040 fast verdoppeln. Dieser Anstieg kommt zu drei Vierteln aus dem asiatisch-pazifischen Raum – vor allem aus China. Erdgas wird bis 2040 mit plus 65% das höchste Nachfragewachstum zeigen, dann insgesamt ein Viertel des weltweiten Energiebedarfs decken und damit die Kohle im Energiemix über-holen. Deren Bedarf wird noch bis zum Jahr 2025 steigen und dann im Zuge des langsameren Wirtschaftswachstums in China sinken. Das entspricht dem Trend in den OECD-Staaten, in denen sich die Nachfrage in Richtung sauberer verbrennender Energieträger verschiebt. www.exxonmobil.com

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