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Positives Feedback zum Mess- und Analysesystem
10.03.2015

Positives Feedback zum Mess- und Analysesystem

Outdoor Server Austria Seit 2013 gibt es die Leitwährung der Mediengattung Außenwerbung – eine Zwischenbilanz

In den zwei Jahren wurden auch zahlreiche ineffiziente Werbeflächen vom Markt genommen.

Wien. Seit 1. Jänner 2013 gibt es ihn hierzulande, den Outdoor Server Austria (OSA). Er ist das Mess- und Analysesystem der Österreichischen Außenwerbewirtschaft und bildet gleichsam die Leitwährung der Mediengattung Außenwerbung. Mit validen, international vergleichbaren, aktuellen und punktgenau neu erhobenen Leistungswerten der wichtigsten Mediengattungen revolutionierte er die Effizienzmessung der Außenwerbung in Österreich.

„Seit der Einführung verfügt der Markt über eine Datenqualität zur Quantifizierung von Außenwerbekampagnen, welche international gesehen am letzten Stand ist. Dieses hohe Niveau verbessert nicht nur die intramediale Analysefähigkeit von Kampagnen, sondern wird auch den höchsten Ansprüchen zur intermedialen Vergleichbarkeit gerecht”, zieht Gewista-COO Hansjörg Hosp Zwischenbilanz. Der OSA wurde von der R+C Plakatforschung und -kontrolle Ges.m.b.H. entwickelt und wird von einem unabhängigen Beirat begleitet. Insgesamt 17 Außenwerbeunternehmen nehmen daran teil und melden ihren aktuellen Werbeträgerbestand quartalsweise an R+C.

Entwicklung der Preise

Und welche Auswirkungen hat der OSA auf die Preise von Kampagnen? „Es gibt ein komplett neues Pricing auf Basis der Kontakte, und darüber hinaus wurde der ‚Rolling Board'-TKP an das 24-Bogen-Plakat angeglichen”, so Dieter Weber, Unternehmenssprecher des Ankünders. Neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Out-of-Home-Werbung ortet Weber im Intermedia-Bereich durch die mit OSA gewonnene Transparenz. „Mit OSA konnten die hohen Reichweiten und der daraus folgende TKP aufgezeigt werden, der im intermedialen Vergleich sehr effizient ist. Damit ist die Außenwerbung das flächendeckende und leistungsstarke Medium am österreichischen Werbemarkt.”

„Weltweit einmalig”

Hansjörg Hosp: „Parallel zur Einführung der OSA wurde auch das Preismodell geändert. Dieses, nicht mehr auf Stück (Werbeflächen), sondern auf Kontakte beruhende Preissystem ist weltweit einmalig und stößt in vielen Ländern auf großes Interesse – ein System, das die höchstmögliche Transparenz für den Kunden bringt.” OSA gliedert Österreich in 15 homogene Regionen, für die jeweils Leistungswerte errechnet werden.

Strategischer Rückbau

Seit Anfang 2013 konnte aber nicht nur die Qualität der Werbeträger signifikant verbessert werden, sondern auch ein weiterer strategischer Rückbau erfolgte. So wurden in den letzten zwei Jahren am Medium Plakat ineffiziente Werbeflächen vom Markt genommen. „In Summe erfolgte ein Abbau von neun Prozent der Gesamtflächen”, so Dieter Weber. Hansjörg Hosp ergänzt: „Damit wird für den Kunden neben der quantitativen Wirkung auch die qualitative Verbesserung fühlbar.” (red)

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