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Premiumtöchter sorgen für Verkaufsschub
20.03.2015

Premiumtöchter sorgen für Verkaufsschub

Volkswagen Während die Kernmarke schwächelt, startete Markentochter Audi vielversprechend ins neue Jahr

Wolfsburg. So richtig kommt der deutsche VW-Konzern im laufenden Jahr noch nicht auf Touren. Während der Autobauer seine Kernmarke mit einem 5 Mrd. Euro schweren Sparkurs zurück in die (finanzielle) Erfolgsspur führen möchte – zuletzt lag die Umsatzrendite nur noch bei 2,5 Prozent –, lassen auch die Verkaufszahlen zu wünschen übrig. Nach Verkaufsrückgängen in Russland und Südamerika konnte VW von seiner Hauptmarke im Februar mit 413.700 Fahrzeugen ebenso viele verkaufen, wie im Vergleichsmonat des Vorjahres; in den ersten beiden Monaten schrumpfte der Absatz in Summe allerdings um 1,6 Prozent.

Audi weiter auf Rekordjagd

Besserung ist vorerst kaum in Sicht. „Die Situation in den Weltmärkten bleibt weiterhin angespannt”, so Vertriebsvorstand Christian Klingler. Und so muss sich Volkswagen weiterhin auf seine Markentöchter verlassen, vor allem bei Audi und Porsche laufen die Geschäfte ausgezeichnet: Im vergangenen Jahr konnten die beiden Premium-Marken zusammen 7,9 Mrd. Euro operativen Gewinn erzielen und damit zwei Drittel des konzernweiten Betriebsergebnisses beisteuern. Heuer dürften die Verhältnisse ähnlich sein, Audi peilt jedenfalls einen weiteren Absatz-rekord an und will noch vor 2020 die Marke von zwei Mio. verkauften Autos knacken. „Wir zielen auf ein neues Rekordjahr”, sagte Audi-Chef Rupert Stadler. Der Start ins Jahr sei gelungen, im Februar legten die Verkäufe um 7,4 Prozent zu. „Allein im ersten Quartal fahren unsere Standorte in Ingolstadt und Neckarsulm 19 Sonderschichten.”www.volkswagen.dewww.audi.dewww.porsche.com

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