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Produktivitätssprünge – aber wie?
13.03.2015

Produktivitätssprünge – aber wie?

Optimierungsprojekte Große Verbesserungspotenziale

München. Eine aktuelle Studie der ConMoto Consulting Group hat mehr als 100 Projekte der vergangenen fünf Jahre zur Verbesserung von Produktionssystemen ausgewertet. Die Bestandsaufnahmen, welche die Berater zu Projektbeginn durchführten, belegen eindrucksvoll, wie weit produzierende Firmen von der Best Practice entfernt sind: Auf einer Skala von 1 bis 11 erreichen die untersuchten Unternehmen über alle Fertigungstypen hinweg die Durchschnittsbewertung 4,4 für ihr Produktionssystem. Selbst die beiden besten Unternehmen wiesen bei einer Bewertung von 7,4 noch deutliche Verbesserungspotenziale auf.

Verbesserung der O.E.E.

„Echte Produktivitätssprüngelassen sich nur erzielen, wenn das gesamte Produktionssystem und nicht nur Teile davon in Optimierungsprozesse einbezogen werden”, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter von ConMoto, Ralf Feierabend. Als wesentliche Umsetzungshebel identifiziert die Studie die Verkürzung der Durchlauf-und Rüstzeiten, die Implementierung einer intelligenten Produktionssteuerung, die Gestaltung eines am Materialfluss orientierten Fabriklayouts und die Verbesserung der Overall Equipment Effectiveness (O.E.E). Die Ergebnisse von über 100 Optimierungsprojekten belegen, wie das funktioniert: Je nach Fertigungstyp sinken z.B. die Herstellkosten um 14 bis 18%, und O.E.E steigt um 14 bis 22%.(pj)www.conmoto-consulting.com

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