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Punktgenaues Marketing: ein Fall für Big Data
24.02.2015

Punktgenaues Marketing: ein Fall für Big Data

Studie Daten-Spezialist Teradata veröffentlichte im Jänner die Studie zum Global Data-Driven Marketing

Schnellere und exaktere Entscheidungen sollen auch den Wert des eigenen Unternehmens steigern.

Atlanta. Der Big Data-Spezialist Teradata präsentierte vor Kurzem den 2015 Global Data-Driven-Marketing Survey, eine internationale Studie über die aktuellen Trends rund um datengesteuertes Marketing. Sie zeigt unter anderem deutliche Veränderungen, wie Unternehmen und Vermarkter ihren Geschäftswert aus Daten ableiten, bei den integrierten Marketing-Plattformen und kundenorientierten, datengesteuerten Marketing-Strategien.

90% für Individualisierung

Die komplette Studie und die begleitenden Infografiken sind kos-tenlos von der Teradata-Website erhältlich (http://applications.teradata.com/DDM-Survey/welcome/.ashx) abrufbar Die wichtigsten Ergebnisse hier kurz zusammengefasst::Gleich 90 Prozent der Marketer sagen, dass die Individualisierung von Marketing künftig eine Priorität in ihrem Unternehmen sein wird. Sie wollen weg von der Segmentierung und in einem Echtzeit-Kontext hin zu wahrer Eins-zu-eins-Personalisierung. Für fast zwei Drittel der Befragten sind schnellere und genauere Entscheidungen wesentliche Vorteile der Verwendung von Big Data. 38 Prozent wiederum sagen, dass ihre größte Herausforderung die Verbesserung der Kundengewinnung und -bindung ist. Als die zweitgrößte Herausforderung erweist sich die Unterstützung der Unternehmensziele (29 Prozent), danach folgt der Umfrage zufolge die Einhaltung regulatorischer Compliance (26 Prozent).Die Analyse von Teradata auf diese Ergebnisse hin lautet, dass nur integrierte Marketing-Plattformen individualisierte Erkenntnisse und eine Multi-Channel-Erfahrung sicherstellen, die seitens der Vermarkter gewünscht ist. Die Entscheider haben die Verwendung von Daten-gesteuerten-Marketing in den letzten 18 Monaten verdoppelt. 78 Prozent der Vermarkter nutzen Daten jetzt sys-tematisch gegenüber 36 Prozent im Jahr 2013. Trotzdem stellt die Individualisierung die Marketer noch vor größere Probleme. Nur 50 Prozent verwenden regelmäßig Daten zur Verbraucher-Analyse. 44 Prozent gestehen einen Mangel an Konsistenz beim Multi-Channel-Marketing ein. Die Zusammenführung von Marketing und Technologie gilt deshalb als eine strategische Priorität. 43 Prozent der Marketer sagen, dass sie jetzt die Kundendaten ihres Unternehmens unter Kontrolle haben (gegenüber 34 Prozent im Jahr 2013). Und eine große Mehrheit (83 Prozent) betont, dass sie jetzt einen Multi-Channel-Ansatz hat, um Kunden zu erreichen. 84 Prozent stimmen zu, dass eine strategische Integration von Marketing und IT von entscheidender Bedeutung ist.

Das Individuum im Fokus

„Es ist aus diesen Umfrageergebnisse klar ersichtlich, dass sich in der Zukunft des Marketing alles um die Erwartungen der einzelnen Verbraucher drehen wird”, so Darryl McDonald, Präsident von Teradata. „Heute wollen Vermarkter Zugriff auf vertrauenswürdige, individuelle Daten, sodass die Erwartungen eines jeden Kunden bekannt ist und auf einer persönlichen Ebene erfüllt werden kann.” Die heutigen digitalen Marketing-Plattformen machen dies möglich, so der Teradata-Chef. „Wir wollen Vermarkter in der ganzen Welt unterstützen, ihre datengesteuerten Marketingstrategien zu verbessern, um den Unternehmenswert durch individualisierte Einsichten weiter zu erhöhen.” (red)

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