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Reiseportale tricksen weiterhin
12.02.2015

Reiseportale tricksen weiterhin

Warentest Endpreis trotz Urteil nicht direkt angezeigt

Berlin. Laut einer Stichprobe der Stiftung Warentest zeigen mehrere Reiseportale nach wie vor den Endpreis für eine Flugbuchung nicht sofort an und das trotz eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH).

Die Tester untersuchten fünf Fluggesellschaften und fünf Reiseportale und prüften so die Einhaltung des Urteils. Bei den Internet-Flugbörsen hält sich allein die Plattform lastminute.de an die Vorschriften.Der Anbieter Expedia schlägt im Verlauf der Buchung je nach Airline unterschiedliche Zahlungsgebühren auf. Kostenlos ist die Buchung nur mit visa credit.

Hohe Buchungsgebühren

Üppige Gebühren verlangen die Portale fluege.de, flug.de und opodo.de im Verlauf der Buchung. So machen die Anbieter fluege.de und opodo.de aus einem Anfangspreis von 23 Euro für einen Flug mit Ryanair von Berlin nach London fast 54 Euro; bei flug.de stieg der Preis von 33 auf beinahe 50 Euro.Die tatsächlichen Endpreise gibt es laut Stiftung Warentest erst nach Eingabe der persönlichen Daten.Ein erfreuliches Ergebnis liefern hingegen die Fluggesellschaften: Air Berlin und Lufthansa geben sofort den Endpreis an, außerdem ist ein Gepäckstück bei allen Tarifen enthalten.Verbrauchern wird empfohlen, direkt bei einer Fluggesellschaft zu buchen; hilfreich können außerdem Vergleichsseiten sein. (APA)

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