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Relaunch vollzogen: Sportteam der Krone erhält neues „Stadion”
Dinko Fejzuli Jürgen Hofer 27.03.2015

Relaunch vollzogen: Sportteam der Krone erhält neues „Stadion”

Digitaler Auftritt Die Website bietet jetzt klareres Layout mit größeren Bildern, persönliche Favoriten für den User und eine eigene Social Wall

Riedler: „Unser erstes echtes Großprojekt”, um Krone digital zur Nummer 1 zu machen; Videosegment gewinnt an Bedeutung.

Ein Team: Head-Coach Gerhard Riedler und Spielmacher Max Mahdalik präsentieren das rundum erneuerte digitale Sportportal der Kronen Zeitung.

Wien. Das Sportportal von Österreichs größter Tageszeitung, der Kronen Zeitung, präsentiert sich digital in völlig neuem Gewand. So setzt man auf sportkrone.at neben bewährten redaktionellen Inhalten vor allem auf ein neues Erscheinungsbild, neue Features für den User, verbesserte Usability sowie noch mehr Bewegtbild-Content.

„Ich sehe den Relaunch nicht als kompletten Neustart, da die Inhalte als Basis für den Erfolg ja bereits vorhanden waren”, erläutert Max Mahdalik, Redaktionsleiter des Online-Sports, im Gespräch mit medianet. „Und nun ziehen wir eben auch technisch auf dieses hohe Level nach.” Die Neuerungen im Detail: User können sich ab sofort ihren „persönlichen” Sportteil zusammenstellen und unter den Favoriten ihre gewünschten Artikel, egal ob zu Ski-Disziplin, Fußballverein oder Formel 1-Rennfahrer, vorab definieren und dann gesammelt finden.

Adaptiert für alles Devices

Ein weiteres Feature: Die Social Wall, bei der thematisch passend zum jeweiligen Ressort die besten Tweets und Postings aus der Welt der Stars und Vereine abgebildet werden. Das alles wurde natürlich nicht nur auf die Desktop-Version abgestimmt, sondern funktioniert ebenso – auf das jeweilige Device adaptiert – auf iOS und Android sowie über die dazugehörigen Apps. Starken Veränderungen unterzogen wurde vor allem das optische Erscheinungsbild, welches unter sportkrone.at vor allem durch größere Bilder und klarer strukturieren Aufbau auffällt. Die einzelnen Ressorts sind farblich klar von einander abgegrenzt. Was hinter dem Relaunch der digitalen Sport-Krone steckt, führt Krone Multimedia-Geschäftsführer Gerhard Riedler weiter aus: „Wir arbeiten konsequent daran, die ‚Krone' auch Online zur Nr. 1 zu machen und haben hier bereits vieles umgesetzt. Mit sportkrone.at können wir jetzt unser erste echtes Großprojekt präsentieren.” Dabei sieht Riedler den Digitalbereich vor allem als Must-have für den User: „Sport ist eine der redaktionellen Kernkompetenzen der Kronen Zeitung. Unsere Sportfans auch digital optimal zu bedienen, ist uns extrem wichtig.”Dieses Angebot umfasst auch den wesentlichen Bestandteil der Videoinhalte, die die Krone im Sportbereich – in Kooperation mit Sky und laola – für die deutsche Bundesliga, die Primera Division in Spanien, die Süper Lig (Türkei) und die beiden heimischen höchsten Spielklassen bietet. Darüber hinaus gibt es das Adabei-TV sowie künftig ein neues Format in Kooperation mit Servus TV.

„Relevanz massiv erhöhen”

„Wir bieten damit eine Kombination an Bewegtbild-Content an, die uns keiner so schnell nachmacht”, so Riedler, der – angesprochen auf die Kosten von Bewegtbild, vor allem im Sportbereich – die Kooperationen betont, die die Sache wirtschaftlich vernünftig machen. „Mit der Steigerung an Bewegtbild-Abrufen konnten wir unsere Vermarktungsumsätze aus Prerolls deutlich erhöhen – wenn auch eine Refinanzierung aus Prerolls noch nicht möglich ist. Wir sehen den Ausbau unseres Video-Contents als Investment in das gesamte ‚Krone'-Portal – als gezielten Schritt, die Relevanz von krone.at massiv zu erhöhen.”

Social Media als Treiber

Dieses Angebot schätzen die User, so Mahdalik: „Wir haben von den besten Szenen der deutschen Bundesliga und in Zukunft auch bis zum burgenländischen Tischtennis die komplette Bandbreite; dieses Spetkrum bietet sonst nicht so schnell jemand.” Die Regionalisierung wolle man künftig weiter vorantreiben. „Es geht uns darum, einer speziell interessierten Leserschaft gezielt regionale Inhalte zur Verfügung zu stellen.” Woher man künftige Trafficzuwächse generieren wolle, erläutert Mahdalik wie folgt: „Der größte Treiber ist Social Media.” Mehr als 50% des Traffics generiere man darüber bzw. über Suchmaschinen; diese Besucher gelte es zu servicieren: „Diese User steigen nicht mehr über die klassische Startseite ein, sondern über Referrer-Links. Das bedeutet: die Story-Ebene – also der Artikel – ist die Startseite und gewinnt enorm an Bedeutung. Auch dahingehend haben wir unsere Site optimiert.”http://sportkrone.at/

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