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Riesenbildnis „From Austria to the World”
10.03.2015

Riesenbildnis „From Austria to the World”

Eyecatcher Lois Lammerhuber, Ars Electronica Linz, Austrian Airlines und Flughafen Wien präsentieren HiRes-Foto

Linz/Schwechat. Am Anfang stand ein Fotowettbewerb auf dem Austrian Airlines redblog. Nach der Präsentation des ersten „From Austria to the World” Gigapixelfotos von Manhattan im Jahr 2013 wurde die Community gefragt, wo es als nächstes hingehen soll.

Koop von Kunst & Technik

In einem Online-Fotowettbewerb wurde weltweit nach dem besten „gigapixeltauglichen” Motiv gesucht. Dank der zahlreichen Einreichungen mit teilweise über 1.000 Votings stand zum Schluss der Eiffelturm als Sieger fest, und der Fotograf Lois Lammerhuber wurde beauftragt, das Motiv der beiden Siegerbilder als Gigapixelfoto umzusetzen.Dazu Isabella Reichl, Marketing Director von Austrian Airlines: „Das Bild von Paris ist nicht nur eine einzigartige technologische Innovation, sondern auch eine gelungene Verbindung von Kunst und Technik. Das passt hervorragend zu Austrian Airlines, denn auch unser Ziel ist es, Innovationen für unsere Passagiere sowie Fortschritt in der Technik umzusetzen. Schon vor Reiseantritt nehmen wir unsere Gäste mit auf eine Kamerareise über die Dächer von Paris und steigern ihre Vorfreude auf die berühmte Stadt an der Seine.”Seit 14. Februar 2015 wartet der Austrian Star Alliance Terminal Check-in 3 am Flughafen Wien mit einem 180-Grad-Foto von Paris mit extremer Auflösung von 27 Gigapixel auf; die Hard- und Softwarekonzeption wurde von der Ars Electronica Linz umgesetzt.

Einzigartige Fotowand

165 Screens fügen sich im Securitybereich des neuen Flughafenterminals zu einem gigantischen, 15 m breiten und 9 m hohen Display mit einer Anzeigefläche von mehr als 530 Megapixel zusammen. Das Team der Ars Electronica – Peter Holzkorn, Petros Kataras, Benjamin Mayr, Harald Moser, Ben Olsen und Andreas Pramböck – entwickelte ein spezielles Hard- & Softwarekonzept, um auf dieser einzigartigen Fotowand Gigapixelbilder zeigen zu können. Dazu sind 60 Server, 480 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Prozessorleistung von 720 Gigahertz nötig.

Hochauflösende Projektion

Die Software zerlegt das hochaufgelöste Bild in winzig kleine Schnipsel, verteilt sie auf die Server und macht dadurch eine verlustfreie Darstellung des riesigen Bildes in Echtzeit möglich.Genau dieses prototypische Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten eröffnet den Passagieren des Flughafens Wien einmalige visuelle Eindrücke.Auch im Deep Space des Ars Electronica Centers in Linz kann ab sofort das Gigapixelbild als hochauflösende, interaktive Projektion erlebt werden. www.aec.at

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