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Schmusibu und Schmusibo
alexandra binder 10.03.2015

Schmusibu und Schmusibo

Bitte ich schaue ja nicht mehr so viel Werbung, seit ich rausgefunden habe, dass es einen Stummschalteknopf gibt auf der Fernsteuerung. Deshalb ist der Hintergrund der ,Zungenpritschler', die McDonald’s gerade als Werbung abliefert, auch bis dato an mir vorbeigegangen. Bis zu einer ‚Willkommen Österreich'-Parodie, in der Grissemann den heimischen Küsserkönig am Würschtelstand gibt. Was ich zu dieser Werbelinie zu sagen habe: 1. Einer Frau kann das nicht eingefallen sein. Eine Frau würde einer anderen Frau nie zumuten, einen Kerl mit Zwiefelgeruch abzuschmusen, um rauszufinden, was er eingeworfen hat. Mehrere schon gleich gar nicht. Nicht einmal, wenn sie so langweilig perfekt ausschauen, wie gekaufte Models das halt tun, und McDonald’s dafür zahlt. 2. Wenn ich unrecht habe und eine es doch tut, kürt sie nicht den Grand-Royaler zum Sieger, sondern den Cheesburger, weil der stößt dem Loverboy vermutlich weniger auf. 3. Ist diese Werbung eh nur kreiert worden, damit Leute wie ich sich aufpudeln; was 4. absolut gelungen ist und ich damit 5. doch auf Werbung reinfalle, obwohl ich immer steif und fest behaupte, es nicht zu tun und 6. Die Werbung damit gelungen ist.a.binder@medianet.at

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