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SES-Center: 2,57 Mrd. € schwer
12.03.2015

SES-Center: 2,57 Mrd. € schwer

Spar European Shopping Centers +0,4 Prozent beim Bruttoumsatz der Händler, +1,2 Prozent auf den Vollbetriebsflächen (umbaubereinigt)

SES-Chef Marcus Wild: Einkaufszentren sind derzeit die wahren Wirtschaftsmotoren im Handel.

Salzburg. SES-Shopping-Center sind erfolgreiche Standorte für den stationären Handel – das legt die Bilanz von SES Spar European Shopping Centers für das Jahr 2014 nahe: Das Wachstum der ganzjährig im Vollbetrieb befindlichen Shopping-Center in Österreich beträgt 1,2 Prozent. Die Bruttoumsätze der Händler an den Standorten von SES beliefen sich (in 17 EKZs in Österreich, drei in Norditalien, vier in Slowenien, drei in Ungarn und dem Europark in Prag) auf 2,57 Mrd. €, was einem Plus von 0,4 Prozent entspricht.

Positiv an der aktuellen Entwicklung sei laut SES-Presseaussendung, dass dem Online-Handel Paroli geboten wurde. Unternehmen, die intensiv mit Internet-Anbietern konkurrenzieren – etwa Drogerie/Parfümerie, Elektro, Schuhe, Textil, Schmuckhandel – verzeichneten in den SES-Centern eine Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent über alle fünf SES-Länder hinweg.

Mehr Umsatz trotz Umbauten

Die SES-Bilanz inkludiert naturgemäß Umbautätigkeiten an einigen Standorten. Diese erfolgen im Center-Betrieb und führen zu temporär eingeschränkten Shopflächen, was Umsatzsteigerungen beeinträchtigt. Somit ist das Wachstum der ganzjährig im Vollbetrieb befindlichen SES-Shopping-Center (also ohne Expansion und Umbaustandorte) mit 1,2 Prozent vergleichsweise respektabel – es fußt auf 120 Mio. Besuchern in den SES-Malls.Zu den SES-Neuprojekten gehörten 2014 die Hinzunahme des Center-Managements für das Wiener Kaufhaus Gerngross sowie die Eröffnung des neuen Shopping-Centers Mariandl in Krems. Damit erhöhte sich die Zahl der von SES gemanagten Shopping Center auf 28. Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung von SES, gewichtet die wirtschaftliche Bedeutung „seiner” Einkaufszentren: „Urbane Shopping-Center mit hoher Aufenthaltsqualität, innovativer Gastronomie, perfekter Erreichbarkeit und einem ständig aktualisierten Shopmix sind derzeit die wahren Wirtschaftsmotoren im Handel. Ihre gesamtwirtschaftliche Leistung und ihre Funktion als wichtiger Arbeitgeber mit bis zu 2.000 Arbeitnehmern je Standort werden oft unterschätzt.”Mit dem Geschäftsverlauf im Vorjahr ist der SES-Chef zufrieden – und will 2015 die Eröffnungswelle prolongieren. So startet im August die Weberzeile in Ried/OÖ, der erweiterte Fischapark geht per Oktober in Vollbetrieb. Weiters werden im Herbst die Refurbishments im Citypark Graz und im Sillpark Innsbruck fertiggestellt. Mit dem Vorzeigeprojekt Seestadt Aspern eröffnet die erste gemanagte Einkaufsstraße Österreichs im Sommer in Wien. Huma in Wien-Simmering und die Seestadt in Bregenz sind sodann die Expansions-Meilensteine der Folgejahre.

Innovator im Branchenmix

Auch 2014 gab es unter den Shoppingtempeln ein Rittern um den Titel „Innovator im Branchenmix”. Diplomatisch ging seitens Shopbetreiber der norwegische Moderiese Varner vor: Mit dem Format Dressmann premierte er bei SES, mit Bik Bok im Wiener Auhofcenter. Kiko Milano expandierte mit SES erstmals nach Süd- und Westösterreich und eröffnete in drei SES-Centern Kosmetikfilialen. Der erste Bauteil des Fischaparks brachte ebenfalls einige bis dahin nicht vertretene Marken, etwa Sergent Major oder Camp David. In Slowenien feierte der erste GAP-Store im Citypark Laibach bei SES Premiere. Den ersten Nespresso-Store in einem ungarischen Shopping-Center brachte SES ins Allee Center Budapest.(red)

Marcus Wild, Vorsitzender der SES-Geschäftsführung: Der Shopmix macht’s.

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