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So rekrutieren Sie besser
20.03.2015

So rekrutieren Sie besser

Aktuelle Arbeitsmarktstudie Falsche Entscheidungen im Recruiting haben gravierende Konsequenzen

Die Auswirkungen von Fehleinschätzungen gehen bis hin zu Umsatzeinbußen und Kundenverlusten.

Wien. Die hohen Erwartungen von Firmen in neue Mitarbeiter werden häufig nicht erfüllt: Die überwiegende Mehrheit der Personalentscheider (76%) hat bereits Mitarbei-ter eingestellt, die hinter den an sie gestellten Erwartungen geblieben sind. Vom Personaldienstleistungsunternehmen Robert Half nach den Auswirkungen personeller Fehlentscheidungen gefragt, befürchtet fast die Hälfte der 100 österreichischen HR-Manager (46%), die an einer aktuellen Studie teilgenommen haben, den Einfluss auf die Produktivität des Unternehmens.

Weitere 12% sehen das Hauptproblem in der Entstehung finanzieller Kosten. Die durch eine Fehleinstellung entstandene Unruhe und die negativen Auswirkungen auf die Arbeitsmoral im Team sind für mehr als jeden dritten Befragten (34%) die größte Sorge.

Herausforderung Recruiting

Fast alle Personalentscheider (92%) sehen das Recruiting als große Herausforderung. Denn das Angebot an offenen Stellen ist in Österreich weitaus größer als die Anzahl. Mit dem Mangel an Fachkräften mit Spezialwissen oder für Nischenbereiche begründen daher auch mehr als die Hälfte der Befragten die Probleme bei der Personalsuche. Viel zu wenig Bewerber stünden der Nachfrage gegenüber glauben 22% der befragten Personalentscheider. 17% beklagen außerdem die unzureichenden kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse von Bewerbern.„Vor dem Hintergrund eines ver-knappten Angebots an qualifizier-ten Spezialisten, den gewachsenen Anforderungen am Markt und der hohen Einstellungsabsichten österreichischer Unternehmen stehen Personalentscheider heute vor einer großen Recruiting-Herausforderung”, sagt Robert Half-Experte Sven Hennige. „Dazu kommt, dass der Beitrag eines einzelnen Mitarbeiters zum Erfolg eines Unternehmens häufig unterschätzt wird – insbesondere dann, wenn dieser eine Schlüsselfunktion innehat, die nicht einfach zu ersetzen ist.”Um das Risiko einer falschen undin Folge kostenintensiven Personal-entscheidung zu minimieren, müs-sen Arbeitgeber ihre Recruiting-Prozesse regelmäßig auf den Prüf-stand stellen und an aktuelle Marktbedingungen anpassen. Hennige: „Der optimale Recruiting-Prozess reicht vom passgenauen Anforderungsprofil der Stelle über die Suche im eigenen Netzwerk sowie aktiven und passiven Bewerbermarkt, hin zu professionellen Bewerbungsgesprächen und nicht zuletzt einem erfolgreichen Onboarding-Prozess.” (pj)www.roberthalf.at

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