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Studie untermauert: mehr Erfolg bei verstärkten PR-Aktivitäten
24.02.2015

Studie untermauert: mehr Erfolg bei verstärkten PR-Aktivitäten

Branchenbild Meinungsraum.at erhebt für die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation die Bedeutung und den Einsatz von PR

Oftmals sind Public Relations Chefsache, nur sechs Prozent verzichten komplett auf Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Wien. „Die Studie zeigt eines klar: Öffentlichkeitsarbeit ist Chefsache. Selbst bei Großunternehmen mit eigenen Abteilungen kümmern sich die CEOs um Public Relations.” Mit diesen Worten kommentiert Bernhard Krumpel, Berufsgruppensprecher der PR-Agenturen in der WKO, eine aktuelle Erhebung über die Bedeutung und den Einsatz der Public Relations.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien führte eine Studie über den Stellenwert von Public Relations für österreichische Unternehmer durch. Gemeinsam mit Meinungsraum.at ermittelte man dabei, wie PR-Entscheider und Geschäftsführer Public Relations nutzen und welche Relevanz Kommunikation in ihrem Unternehmen hat. Ein zentrales Ergebnis der Erhebung: Nur zehn Prozent der befragten Unternehmer engagieren eine Agentur für ihre PR-Agenden. Und trotzdem führt PR zu Erfolg und vice versa.„Als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation ist es uns ein großes Anliegen, die Branchensituation für unsere Mitglieder zu erforschen, um sie mit Services und Wissenstransfer optimal unterstützen zu können. Die leicht steigenden PR-Budgets und die Tatsache, dass Unternehmen mit PR ihre Bekanntheit steigern wollen, sind positive Indikatoren für uns”, so Fachgruppenobfrau Birgit Kraft-Kinz über die Studienergebnisse.

PR 2015 bedeutungsvoller

Die Ergebnisse im Detail: 41% der österreichischen Unternehmer schätzen ihre eigene wirtschaftliche Lage gegenüber dem Vorjahr als viel (8%) oder etwas besser (33%) ein.Außerdem glaubt mehr als ein Drittel, dass PR im Jahr 2015 bedeutungsvoller sein wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen, für die PR in den letzten drei Jahren an Relevanz gewonnen haben (mehr PR-Budget, mehr PR-Aktivitäten), erfolgreicher wirtschaften. Das lasse den Schluss zu, dass PR Erfolg bedingt und Erfolg PR bedingt, so die Verantwortlichen.„Public Relations sind für Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Das ist ein klares Ergebnis dieser Studie: Unternehmen haben mehr Erfolg, wenn sie die PR-Aktivitäten verstärken”, resümiert Krumpel, Fachgruppen-Ausschussmitglied und Initiator der Studie. „Neu ist, dass die Kundenakquise durch PR stärker in den Vordergrund tritt. Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb rücken dadurch enger zusammen”, merkt Krumpel weiter an.Nur zehn Prozent der befragten Unternehmer engagieren eine Agentur für ihre Kommunikations-Agenden, bei 41% ist das Chefsache und die Geschäftsführung dafür zuständig, bei 25% die Marketingabteilung. Die strategischen Ziele für die befragten Entscheider sind zum einen, die Bekanntheit zu steigern, Kunden zu akquirieren und zu binden und die Zielgruppe über neue Produkte und Unternehmensentwicklungen zu informieren.

Positives Bild

Die Parameter „Stärkung der Marke” und „Vermarktung” halten, bezogen auf die PR, nur jeweils ein Prozent der Befragten für essenziell. Sechs Prozent verzichten komplett auf Kommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit. Ihre Gründe: Sie sehen in PR keinen Sinn (23%), haben nicht die notwendigen zeitlichen (21%) oder finanziellen Ressourcen (17%). Krumpel zeichnet abschließend ein optimistisches Bild: „Die positive Wirkung von PR überzeugt. Stolze 96 Prozent der Unternehmen werden trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Wirtschaftslage ihr Engagement im Bereich PR wie gehabt weiterführen oder ausbauen.” (red)

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