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„TechBold”
27.01.2015

„TechBold”

Gründung D. Izdebski

Wien. DiTech, Köck, mcworld/mc­shark – über dem Elektrohandel kreiste im Vorjahr der Pleitegeier. Nachdem der Wiener PC-Händler DiTech im April mit 522 Gläubigern und fast 37 Mio. € Schulden zugesperrt hatte – die Markenrechte und einige Filialen waren vom oberösterreichischen Computerfachhändler e-tec gekauft worden –, wartete die Branche gespannt auf das nächste Projekt des Ditech-Gründers Damian Izdebski. Am Montag berichtete standard.at, Izdebski habe die Netzwerkfirma „TechBold” gegründet – laut „Firmencompass” übrigens schon einen Monat nach der Pleite von DiTech.

Technologieberater

Wie hoch die Quote für die Gläubiger von DiTech ist, ist bis dato nicht bekannt. Medienberichten zufolge droht nahezu ein Totalausfall. „Der Masseverwalter hat angezeigt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Masseforderungen zu erfüllen (Masseunzulänglichkeit)”, hieß es in einer Bekanntmachung des Insolvenzverwalters in der Ediktedatei vom 5. Mai 2014. TechBold bietet Technologieberatung an; auf der Startseite der Homepage heißt es: „Wir sind ein junges Unternehmen mit viel Erfahrung.” Konkret werden „Installation von Netzwerken”, „Planung und Instatllation von WLANs” und „VoIP Telefonie” angeführt. Zu den laut Eigenangaben 50 Kunden gehören auch bekannte Marken wie ATV. (APA/red)

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