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Umfassender Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur
Christoph fellmer 06.02.2015

Umfassender Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur

Breitband A1 initiiert 2015 das größte Infrastruktur-Ausbauprogramm seit Bestehen des Unternehmens

Finanziert werden soll das Projekt mittels Kapitalerhöhung, öffentlichen Mitteln und privaten Investitionen.

Wien. Etwa alle zwei Jahre verdoppelt sich das in Österreich per Internet übertragene Datenvolumen. Für Telekom-General Hannes Ametsreiter ist das ein Grund, das größte Infrastruktur-Ausbauprogramm in der Geschichte des Unternehmens zu starten. „Breitband ist die Kerninfrastruktur des 21. Jahrhunderts”, sagt Ametsreiter. „Was früher Autobahnen waren, sind heute Datenhighways. Wir starten heuer das bisher größte Infrastruktur-Bauvorhaben der Unternehmensgeschichte. Mit rund 400 Mio. Euro aus der Kapital-erhöhung werden wir den Rollout von Glasfaser deutlich beschleunigen. Wir verdoppeln jeden öffentlichen Euro aus der Breitbandmilliarde mit privaten Investitionen.”

Wachstum & Arbeitsplätze

Die Mittel aus der Breitbandmilliarde unterstützen den Ausbau in wirtschaftlich bisher unrentablen Regionen. „A1 begrüßt daher diese Zusage der Bundesregierung für die Breitbandmilliarde”, sagt Ametsreiter. „Ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung wird sein, dass möglichst rasch aus den Förder-euros Bandbreite wird. Allerdings dürfen dabei keine regionalen Internet-Inseln entstehen. Nur mit entsprechender Größe kann ein Dienst profitabel betrieben und in neue Technologien investiert werden; das schafft Wachstum und Arbeitsplätze und sichert die wirtschaftliche Attraktivität des ländlichen Raums.”Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreichs hängt wesentlich von einer zuverlässigen, schnellen und zukunftssicheren Infrastruktur ab; konkret geht es dabei um die Betriebe, ihre Standortsicherung und ihre Vernetzung mit der Welt. „Die Bevölkerung profitiert von neuen Chancen bei Bildung und Forschung. Mit dem Plan für das einzige flächendeckende Glasfasernetz Österreichs übernimmt A1 große Verantwortung für die Zukunft Österreichs. Von diesen massiven Bauvorhaben wird auch die regionale Bauwirtschaft als Konjunkturmotor profitieren, denn rund 70 Prozent der Kosten sind Baukosten für Anlagen.”

Landesweiter Rollout

Durch neue Technologien ist ohne weitere Grabungsarbeiten eine Verdreifachung der heute angebotenen Leistungen zu erwarten. In enger Zusammenarbeit mit den Ländern und Gemeinden wird A1 durch massive Investitionen in den kommenden Jahren einen flächendeckenden Zugang zum Glasfasernetz ermöglichen.„Auch in den bereits mit A1 Breitbandprodukten versorgten Gebieten werden wir die Bandbreiten in weiten Teilen Öster-reichs deutlich erhöhen”, sagt Marcus Grausam, A1 Vorstand Technik. „In den Städten bereiten wir uns in der Netzplanung auf die Serienreife der 2014 vorgestellten G.fast Technologie vor. Damit werden wir ganze Straßenzüge im Bestandsbau mit mehreren Hundert Mbit/s pro Haushalt versorgen können. Und im Mobilfunk wird der LTE Rollout im ländlichen Bereich bis Ende 2015 zum Großteil abgeschlossen sein. Nach dem Start in Graz im vergangenen November werden wir die Kapazitäten im LTE Netz in ­weiteren Ballungszentren schrittweise verdoppeln.” www.a1telekom.at

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