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Und jährlich grüßt das Murmeltier
Moritz KOlar 06.02.2015

Und jährlich grüßt das Murmeltier

KTM Im vergangenen Jahr konnte der oberösterreichische Zweiradhersteller neuerlich Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Ergebnis aufstellen

2014 war das vierte Rekordjahr in Folge – das EBIT stieg auf 75 Mio. Euro.

Mattighofen. Es gehört mittlerweile zu den traditionellen Highlights der rot-weiß-roten Wirtschaftslandschaft, wenn KTM im Jänner seine Zahlen für das Vorjahr bekanntgibt. Grund dafür ist, dass sich der oberösterreichische Zweiradhersteller zuletzt über gleich drei Rekordjahre in Serie freuen durfte; 2014 legte das Unternehmen noch einen drauf: KTM konnte seinen Absatz um 28,2 Prozent auf 158.760 Stück (inklusive den verkauften Modellen der zum Unternehmen gehörenden Marke Husqvarna) steigern, und der Umsatz kletterte um 20,7 Prozent auf 864,6 Mio. Euro. Daraus resultiert auch ein neues Rekordergebnis (EBIT), im Vorjahr stieg es gegenüber 2013 um 37 Prozent auf 75 Mio. Euro, und auch der Mitarbeiterstand konnte neuerlich erhöht werden: Ende 2014 waren konzernweit 2.143 Mitarbeiter beschäftigt und damit um 294 mehr als im Jahr davor – knapp 200 der neuen Mitarbeiter wurden in Österreich neu aufgenommen. Das dürfte auch eine direkte Auswirkung der zuletzt getätigten Investitionen in Österreich sein: 2014 investierte KTM 85 Mio. Euro in Mattighofen und im nahegelegenen Munderfing.

Ambitionierte Zielsetzung

Auf Basis dieser Investitionen geht der oberösterreichische Motorradbauer für das laufende Jahr von einem neuerlichen Plus bei Absatz und Umsatz – KTM-Chef Stefan Pierer: „Heuer wollen wir die Milliarde anreißen” – aus und auch langfristig hegt das Unternehmen ambitionierte Pläne. So will KTM seine Produktion bis 2020 Schritt für SChritt auf 250.000 Motorräder jährlich steigern und damit zur Nummer drei auf dem Weltmarkt aufsteigen. BMW und Ducati habe der größte europäische Motorradhersteller bereits überholt, im Visier stünden nun Suzuki und Yamaha. Großes Wachstumspotenzial sieht Pierer dabei vor allem in Asien und in Lateinamerika, wo KTM seinen Absatz bis 2020 mehr als verdoppeln möchte. www.ktm.com

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