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Verantwortungsbewusst
20.01.2015

Verantwortungsbewusst

Schirnhofer Anfang Dezember wurde das Unternehmen als eines der ersten in Österreich CSR-zertifiziert

Schirnhofer: „Ein gemeinsamer Weg zwischen NGOs und der Wirtschaft ermöglicht Veränderungen.”

Kaindorf/Hartberg. „Nachhaltig handeln heißt, so zu agieren, als wäre man auf der Welt, um für immer zu bleiben.” Dieser Satz stammt von Ashok Khosla, einem der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Ein Satz, in dem Karl Schirnhofer, Eigentümer und Geschäftsführer des gleichnamigen Fleisch- und Wurstwarenerzeugers, so viel Wahrheit erkannte, dass er ihn zu einem Leitsatz für sein Unternehmen machte.

Was sich aus dieser Maxime für ein Unternehmen ergibt, wird heute Corporate Social Responsibility (CSR) genannt. Essenziell dabei ist, dass sich Unternehmen die CSR nicht wie ein Mäntelchen umhängen, sondern die damit verknüpften Ansprüche auch tatsächlich leben. Bei Schirnhofer ist dies der Fall, wie zuletzt auch durch ein offizielles CSR-Audit betätigt wurde. Anfang Dezember wurde Schirnhofer als eines der ersten heimischen Unternehmen erfolgreich nach der ONR 192500 von Quality Austria zertifiziert. Wie aktuell und innovativ diese Ö-Norm ist, zeigt die Tatsache, dass es in Deutschland noch gar keine vergleichbare Norm gibt.

Zahlreiche Maßnahmen

CSR spielt in allen Unternehmensbereichen eine wesentliche Rolle: Schirnhofer verwendet in der Produktion etwa Fleisch aus der Region und zahlt seinen Vertragsbauern höhere Preise; dafür verpflichten sich diese, auf gentechnisch verändertes Futter zu verzichten. Mit dem Almo-Almochsenprojekt trägt man weiters zu einer artgerechten Tierhaltung und zur Erhaltung einer uralten Kulturlandschaft bei. Ein in Umsetzung befindliches Biomasse-Heizsystem ist ein weiterer Schritt am Weg zum definierten Ziel „CO2-neutrale Produktion und CO2-neutraler Transport der Schirnhofer-Produkte”. Mit einem Wasserkraftwerk produziert man seinen eigenen Strom.

Soziale Plattform & NGOs

Im Unternehmen gibt es darüber hinaus schon länger die „Soziale Plattform”. Dort werden alle Angebote, die dazu beitragen, die Arbeits- und Lebensqualität sowie die körperliche und seelische Gesundheit der Mitarbeiter dauerhaft zu unterstützen, zusammengefasst. Ein weiterer CSR-Aspekt ist der regelmäßige Austausch mit relevanten Interessensgruppen. Bei Schirnhofer werden dazu Partnerschaften mit NGOs wie Global 2000, Greenpeace oder den Vier Pfoten unterhalten. Karl Schirnhofer: „Ein gemeinsamer Weg zwischen NGOs und der Wirtschaft ermöglicht echte Veränderungen. Auch wir wollen zu der Lösung der Probleme in Umwelt- und Klimathemen unseren Beitrag leisten; dazu haben wir erst vor Kurzem einen Schulfilm mit ‚Global 2000' umgesetzt, der die Schüler an einen bewuss-ten Fleischkonsum heranführen soll.” (red)

Karl Schirnhofer ergreift zahlreiche sozial und ökologisch wertvolle Maßnahmen.

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