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Wovor sich die Banker fürchten
06.03.2015

Wovor sich die Banker fürchten

PwC Die größten Bedrohungen für CEOs sind Überregulierung und Cyber-Risiken

Wien. 92% der CEOs zeigen sich optimistisch bezüglich ihrer Wachstumsaussichten in den nächsten drei Jahren – das ergab eine PwC-Umfrage unter 175 CEOs von Banken- und Kapitalmarktunternehmen (BKM) in 54 Ländern.

Wenn es um das globale Wirtschaftswachstum geht, zeigen sich Top-Manager eher besorgt: Nur 43% erwarten, dass die Weltwirtschaft in den nächsten 12 Monaten wachsen wird (2014 lag der Wert noch bei 56%). Die Ergebnisse des Berichts „Achieving Success While Managing Disruption” – Teil der 18th Annual Global Survey von PwC (Umfrage unter 1.300 CEOs) – zeigen wieder leicht ansteigenden Optimismus bezüglich Wachstum. Dennoch sind sich die BKM-CEOs bewusst, dass große Herausforderungen bevorstehen, das Risiko für Marktstörungen sehr hoch ist und die Veränderungsgeschwindigkeit immer weiter zunimmt. Das größte Kopfzerbrechen bereitet BKM-CEOs aber das Thema Überregulierung – hier zeigen sich im Jahr 2015 89% der BKM-CEOs (2014: 80%) besorgt. Fast genauso viele (87%) sind der Ansicht, dass sich Veränderungen der Regulierungsbestimmungen in den nächsten fünf Jahren weiterhin substanziell störend auswirken werden. Roland Schöbel, Partner Financial Services bei PwC Österreich, hält hier eine proaktive Haltung für unablässig.

Neue Marktteilnehmer

79% der BKM-CEOs sehen Cyber-Risiken als die potenziell größte Gefahr für Wachstum. Weitere Bedrohungen: Die Geschwindigkeit des technologischen Wandels (68%), die Veränderungen im Ausgabeverhalten der Konsumenten (63%), neue Marktteilnehmer (53% – ein markanter Anstieg gegenüber den 32% von 2014). Die BKM-CEOs rechnen mit neuer Konkurrenz aus Branchen wie Technologie (47%) und Kommunikation (33%). (red)

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