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Ziel: „Hin zur Wertschätzung”
27.01.2015

Ziel: „Hin zur Wertschätzung”

Bösmüller Die familiengeführte Druckerei kann sich trotz des herausfordernden Umfelds mit ihren Produkten gut am Markt behaupten

Die Geschäftsführerin: „Gemeinsam besser zu produzieren, ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.”

Wien. Trotz der allgemein schwierigen Marktsituation konnte die Druckerei Bösmüller mit ihren Druck- und Verpackungslösungen, der individuellen Beratung und ehrlichen Kalkulation sowie einer fairen Preisgestaltung 2014 reüssieren. Dies bestätigen sowohl die Umsatzzahlen als auch die sehr gute Auftragslage zum Jahresende.

In den letzten Jahren gab es in der Branche rasante Entwicklungen der Drucktechnik, die zu Überkapazitäten bei einigen Marktbegleitern geführt haben. Die zusätzlich verkaufbaren Maschinenstunden wurden oft mit Dumpingpreisen am Markt gefüllt, was zu einem betriebswirtschaftlich kaum nachvollziehbaren Preisdruck geführt hat. Die Folge daraus sind aktuell zu beobachtende, anbieterseitige Veränderungen in der Branche, die zur Unsicherheit auf Kundenseite beitragen. Andererseits ist mit dem Aufkommen von Online-Druckereien und dem damit verbundenen Wegfall der Qualitätssicherung eine neue Dimension der Billigproduktion entstanden. Druckerzeugnisse werden heutzutage oft als Wegwerfprodukte betrachtet. Dennoch – oder gerade deshalb – ist es der Druckerei Bösmüller wichtig, wertbeständige Printprodukte herzustellen.

„Weg vom Werteverfall”

„Ziel ist es, zu einer neuen Orientierung, weg vom Werteverfall, hin zu einer Wertschätzung der Leis-tung und zur Qualität von Beziehungen beizutragen. Gemeinsam besser zu produzieren, ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern die Philosophie unseres Unternehmens”, so Geschäftsführerin Doris Wallner-Bösmüller.Wie alle Marktteilnehmer war die Druckerei Bösmüller 2014 gefordert, mit Strategien und Maßnahmen dem Druck des Markts entgegenzutreten und entsprechend zu agieren. Das Ergebnis zum Jahresende zeigt, dass der eingeschlagene Weg, dessen Hauptaugenmerk auf langfristigen Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen liegt, ein erfolgreicher ist. Die Fokussierung auf ausgewählte Zielgruppen und Projekte zählt dabei zu jenen Erfolgsfaktoren, die auch 2015 ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Der Mensch im Fokus

Wallner-Bösmüller: „Durch gezieltes Fördern und angemessenes Fordern der Mitarbeiter wird sowohl das kreative Potenzial als auch die Leistungsbereitschaft gehoben. Durch die daraus resultierende Mitarbeiterzufriedenheit entstehen Motivation und Begeisterung, was sich direkt auf die Kundenzufriedenheit auswirkt.” Stolz sei man vor allem auf die vielen langjährigen Mitarbeiter. (red)

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