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Zwettlers neue Bierküche
23.01.2015

Zwettlers neue Bierküche

Gutes aus dem Waldviertel Privatbrauerei Zwettl legt vor allem dank Spezialitäten im Umsatz auf 23,4 Mio. € zu

Gestärkt durch den Bio-Bier-Erfolg, wagt sich die Zwettler Brauerei erstmals an ein AF-Bier.

Zwettl. Die Privatbrauerei Zwettl hat 2014 ihren Umsatz minimal von 23,3 auf 23,4 Mio. € gesteigert. Dem entsprachen 188.000 Hektoliter Bier im Ausstoß. Zuwächse gab es besonders bei den Spezialbieren wie dem Premium Pils „Saphir” oder dem „Hadmar” Bio-Bier. Per März wagt sich die an sich eher bodenständige Waldviertler Brauerei in neue Gefilde – und kredenzt mit „Luftikus” erstmalig eine alkoholfreie Variante.

Die Zeit sei reif für ein alkoholfreies Bier, ist Zwettler-Chef Karl Schwarz überzeugt. Luftikus entspreche den „hohen Ansprüchen an exzellentem Zwettler Biergeschmack” und wirke dabei – wie im Übrigen alle alkoholfreien Biere – isotonisch. Das neue Getränk eigne sich somit ideal zum Mittagessen und nach körperlicher Betätigung. Ersteres könnte einem Trend Einhalt gebieten: Das Mittagsbier, früher unumstrittener Höhepunkt des Arbeitstags, erodiert mittlerweile zusehends zum sogenannten NoGo – die alkoholfreie Variante mag somit als Wiederbelebungsvariante im Handel, vor allem aber in der in der Gastronomie, punkten.

Auch Weitra erfolgreich

Mit einem Ausstoß-Plus von sieben Prozent auf 13.300 Hektoliter war 2014 auch die (seit 2003 zur Zwettler Brauerei gehörende) Bierwerkstatt Weitra erfolgreich. Das mittlerweile österreichweit im Lebensmittelhandel erhältliche Bio-Bier Hadmar legte in der Menge mehr als acht Prozent zu, was für Schwarz den Schluss zulässt, dass der Bio-Biermarkt weiter wächst. „Bier wird bewusster nachgefragt und getrunken. Auch findet das breite Spektrum an Geschmacksrichtungen zunehmend Berücksichtigung”, resümiert Schwarz.(red)

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