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Public Affairs und Lobbying in der Ära Trump

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Erstellt von Berith Hagvaag on 15/10/2018

Public Affairs und Lobbying in der Ära Trump

Kann heutzutage jeder Mensch dank leicht zugänglicher und einflussreicher Social-Media-Plattformen ein Lobbyist sein? Warum können Regulierungsbehörden mit technologischen Entwicklungen schwer schritthalten  und so  Innovation mitunter behindern? Wie verändern Klimawandel oder Ressourcenschonung die Vorgehensweise von Unternehmen, wenn sie ihre Interessen vertreten? Und wie können öffentlich-private Partnerschaften bei den bevorstehenden EU-Wahlen einer weiteren populistischen Welle entgegenwirken?

Gesetze und Richtlinien beeinflussen den Erfolg und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Branchen. Grayling Public Affairs diskutierte bei einem gutbesetzten comms.breakfast im Wiener 25hours Hotel, wie Lobbying für komplexe Zukunftsthemen mit internationaler oder sogar globaler Tragweite gelingt. Die Digitalisierung von Public Affairs, der Aufstieg von Populismus und Protektionismus - auch „Trumpisierung“ genannt - sowie die zunehmend geforderte unternehmerische Verantwortung waren Themen, die dabei von rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Europa und den USA diskutiert wurden.

Gunnar Bender, Autor von „Disruptive Affairs", Franz Zöchbauer, Head of Public Affairs VERBUND, Vanessa Chesnot, EU Public Affairs Director Grayling Brüssel und Imma Baumgartner, Head of International Public Affairs Grayling Austria, führten die Diskussionsrunde an. Die Moderation übernahm Russell Patten, CEO Grayling Brüssel und Leiter der internationalen Public-Affairs-Unit des Agenturnetzwerks. Die Veranstaltung fand unter der Einhaltung der Chatham-House-Regel statt.
 
„Unsere Interaktion als Public Affairs Beratung mit Regierungen und öffentlichen Institutionen befindet sich gerade in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Dasselbe gilt für Organisationen und Unternehmen, wenn sie ihre Interessen kommunizieren, um Gesetzgebung mitzugestalten. Das Unerwartete zu erwarten, ist zur Norm geworden“, fasste Russell Patten die Diskussionen zusammen.
 
Stimmen Sie dem zu? Wir würden gerne Ihre Meinung hören! Diskutieren Sie mit uns auf Twitter.

 

Foto (v.l.:): Imma Baumgartner (Head of International Public Affairs Grayling Austria), Vanessa Chesnot (EU Public Affairs Director Grayling Brüssel), Franz Zöchbauer (Head of Public Affairs VERBUND), Gunnar Bender (Autor von „Disruptive Affairs") und Russell Patten (CEO Grayling Brüssel und Leiter der internationalen Public-Affairs-Unit bei Grayling).
Copyright: Frank Helmrich.