Aufgabenstellung
Laut Umfragen werden zwei von drei Müttern angefeindet, wenn sie in der Öffentlichkeit stillen. Initiator MAM Babyartikel rief gemeinsam mit dem Hebammenzentrum zum „Still-Stand“ auf, um Awareness für die Normalisierung des Stillens zu schaffen und Gastronomiebetriebe zur Teilnahme am Still-Siegel, einem Inklusions-Signet, zu motivieren.
Lösung
Der „MAM Still-Stand 2025“ ist Teil einer lang angelegten Kampagne, die im Jahr 2022 mit einer aufsehenerregenden Demonstration startete. Infolge initiierte MAM Babyartikel ein Inklusions-Signet, das Gastronomiebetriebe und öffentliche Orte als Safe-Spaces für Eltern und ihre hungrigen Babys ausweist: das österreichische Stillsiegel.
Die Idee war, mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion die Verbundenheit mit der Community darzustellen. Gleichzeitig sollte das Event die Marke MAM als Identifikationsanker für stillende Personen etablieren und damit auch das Vertrauen von Kund:innen signifikant steigern.
Mit dem Wording „Still-Stand“ wurde das Thema in einen aktuellen Kontext gesetzt und betont, dass von der Gesellschaft noch zu wenig getan wird, um die Diskriminierung stillender Personen zu beenden. MAM organisierte die Demonstration und legitimierte sie durch die Partnerschaft mit dem Hebammenzentrum. Einen partizipativen Charakter bekam das Event durch einen stillen Protest in Form von zwei gemeinsamen Schweigeminuten, die von den Anwesenden gemeinsam abgehalten wurden. Den Teilnehmenden wurde außerdem Merchandising in Form von T-Shirts, Kappen und Schildern zur Verfügung gestellt, um impactstarke Bilder für die Medienberichterstattung zu schaffen. Selbstverständlich wurden die anwesenden Personen auch mit Wasser, gesunden Drinks und Snacks versorgt.
Begleitende PR-Maßnahmen (mediale Ankündigungen, Nachberichte, Storytelling bei Journalist:innen und Influencer:innen) sorgten für eine breite Berichterstattung des Events und erhöhten die Aufmerksamkeit zusätzlich.