AUTOMOTIVE BUSINESS
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Pieter Nota folgte am 1. Jänner Ian Robertson im Vorstand der BMW AG.

Redaktion 18.01.2018

BMW weiter an der Spitze

Der Münchner Autobauer verteidigte 2017 seinen Titel als größter Premiumhersteller der Welt.

MÜNCHEN. Die BMW Group hat 2017 ihren besten Jahresabsatz aller Zeiten erzielt und damit zum siebten Mal nacheinander einen neuen Jahresrekord aufgestellt. Dieser Erfolg erstreckte sich quer über das Unternehmen: Die Absatzzahlen der Marken BMW und Mini erreichten neue Bestwerte. Auch BMW M und BMW i verzeichneten genauso wie BMW Motorrad jeweils einen Rekordabsatz.

Die BMW Kernmarke steigerte ihre Verkaufszahlen um 4,2% auf den neuen Höchstwert von 2.088.283 Einheiten – BMW konnte damit seinen Titel als größter Premiumhersteller der Welt verteidigen. Als Wachstumstreiber bestätigten sich dabei einmal mehr die BMW X Fahrzeuge, deren Absatz gegenüber dem Vorjahr um 9,6% zulegte – und das trotz beschränkter Verfügbarkeit des BMW X3 aufgrund der Markteinführung der neuen Generation im November.

„Diese neuen Rekordabsatzzahlen zeigen, dass die BMW Group mit ihren drei Premium-Automobilmarken BMW, Mini und Rolls-Royce der weltweit führende Hersteller von Premium-Automobilen bleibt“, sagte Ian Robertson, bis 31. Dezember Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW. „Wir haben unseren Absatz erneut gesteigert – und das trotz schwieriger Bedingungen in etlichen großen Märkten und Modellwechseln bei einigen unserer wichtigsten Fahrzeuge. Auch unser Ziel, mehr als 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge in einem einzigen Kalenderjahr zu verkaufen, haben wir klar erreicht“, so Robertson weiter.

Schon im Dezember durfte sich BMW über die Auslieferung des 100.000sten elektrifizierten Fahrzeugs im Jahr 2017 freuen. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 103.080 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden übergeben – um 65,6% mehr als noch 2016. 2018 soll es ein weiteres, „deutlich zweistelliges“ Wachstum geben, bis Ende 2019 will das Unternehmen mindestens eine halbe Million elektrifizierter BMW Group Fahrzeuge auf die Straßen gebracht haben.

Gut lief es 2017 auch für die Marke Mini, die mit 371.881 verkauften Wagen einen Zuwachs von 3,2% gegenüber dem Vorjahr und damit einen neuen Absatzrekord erzielen konnte. Ein Minus von 16,2 Prozent gab es hingegen bei Rolls-Rocye, was vor allem auf die Tatsache zurückzuführen war, dass der Phantom im gesamten Jahr durch den Modellwechsel nicht verfügbar war und sich der wichtige Markt im Mittleren Osten unbeständig zeigte. Das siebte Rekordjahr in Folge gab es bei BMW Motorrad: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Auslieferungen um 13,2% auf 164.153 Fahrzeuge (Vorjahr: 145.032).

Pieter Nota, der am 1. Januar 2018 Ian Robertson im Vorstand der BMW AG nachfolgte, blickte zuversichtlich in die Zukunft: „Ich bin zuversichtlich, dass die Marke BMW ihren Absatz auch 2018 weiter steigern wird. Unser Fokus liegt dabei weiterhin fest auf der Profitabilität. Die zunehmende Verfügbarkeit der BMW X Modelle und unsere anhaltende Modelloffensive mit der Markteinführung brandneuer Modelle wie dem BMW X2 und der BMW 8er Reihe in diesem Jahr werden dafür sorgen, dass sich 2018 noch mehr Kunden für die Marke BMW begeistern werden.“ (jz)

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