AUTOMOTIVE BUSINESS
© Voest Alpine

(v.l.n.r.) Formel 1-Star David Coulthard, Gründer und CEO der Formel E, Alejandro Agag, und voestalpine-CEO Wolfgang Eder.

Redaktion 24.05.2018

voestalpine startet durch

Der heimische Stahlriese präzisierte am Rande des E-Prix in Berlin seine Pläne für die kommende Formel E-Saison.

BERLIN. Nur knapp zwei Wochen nach Bekanntgabe seines neuen Engagements als künftiger Hauptsponsor der europäischen ABB FIA Formel E-Rennen war die voestalpine vor wenigen Tagen in Berlin erstmals beim E-Prix vertreten. voestalpine-CEO Wolfgang Eder gab vor Ort einen ersten Ausblick auf die Aktivitäten rund um die „voestalpine European Saison 2019“: Die vollelektrische Rennserie wird dann auf ihren spektakulären Innenstadt-Kursen in Metropolen wie Paris, Berlin, Rom oder Monte Carlo unter dem Titel „voestalpine European Races“ durchstarten. Für die zehn Teams und ihre Fahrer – darunter ehemalige Formel 1-Piloten wie Nick Heidfeld und Felipe Massa – bedeutet dies auch die Chance auf eine zusätzliche Trophäe in einer eigenen voestalpine-Wertung.
 
Die voestalpine möchte mit ihrem Engagement ihre Rolle als Innovationstreiber im dynamisch wachsenden Industriezweig der E-Mobility unterstreichen. Ob höchstfeste Karosseriekomponenten, zentrale Sicherheitssysteme im Batteriebereich oder intelligente Produktlösungen für Elektromotoren – der Konzern ist seit Jahren auch in diesem Bereich engagiert. Und das aus gutem Grund: Laut einer Studie des „Handelsblatt Research Institute“ entsteht nämlich durch die Verbreitung der Elektromobilität insbesondere für den Werkstoff Stahl ein zunehmend interessanter Wachstumsmarkt.

Allein für den Motor eines reinen Elektrofahrzeugs sind 40 bis 100 kg Elektroband erforderlich, für einen Hybridmotor werden zwischen zehn und 30 kg kalkuliert. Daraus ergibt sich in den kommenden Jahren ein zusätzlicher Bedarf an Elektrobändern allein für Europa im Milliarden-Euro-Bereich. Auch der Anteil an höchstfesten Stählen, die bei größtmöglicher Crashsicherheit wesentlich zur Gewichtseinsparung im Automobilbau beitragen, wird demnach kontinuierlich ansteigen. (jz)

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL