RETAIL
J Hornig

Johannes Hornig mit Farmer

Redaktion 29.03.2016

J. Hornig setzt auf Direct Trade

Der direkte Austausch mit den Farmern ist einer der zentralen Aspekte der Spezialitätenlinie JOHO’s.

Graz. Für die Spezialitätenlinie JOHO‘s setzt J. Hornig nur auf Direct Trade. Der direkte Austausch mit den Farmern ist deshalb einer der zentralen Aspekte der vor einem Jahr gelaunchten Produktlinie. Der Rohkaffee wird ganz ohne Zwischenhändler direkt beim jeweiligen Produzenten gekauft, in diesem Fall eben von der Kooperative La Union, einem Zusammenschluss mehrerer Kleinbauern aus der Region. Farmer und Röster vereinbaren einen stabilen Abnahmepreis, der nicht den Kursschwankungen an den Handelsplätzen unterliegt. So können beide Seiten langfristig planen und ein gemeinsames Ziel verfolgen: höchstmögliche Kaffeequalität. Der direkte Austausch ist dafür eine zentrale Voraussetzung. „Nur wenn der Röster weiß, wie der Farmer seine Bohnen anbaut, erntet und aufbereitet, kann er ein perfekt abgestimmtes Röstprofil entwickeln, um den vollen Geschmack aus den Bohnen herauszuholen“, teilt das Unternehmen mit.

Der eingeschlagene Weg scheint sich für J. Hornig bezahlt zu machen: Das 2015 erzielte Umsatzergebnis von 14,7 Mio. € bedeutet ein Plus von 9,2%. Das Unternehmen hat sich zuletzt – neben seiner Stärke in Süd-Österreich – zu einem der nationalen Top-Anbieter von Kaffee und Heißgetränken entwickelt. „Es freut mich sehr, dass immer mehr Kunden von unserem maßgeschneiderten Heißgetränke-Konzept in Verbindung mit der Servicequalität unserer Mitarbeiter überzeugt sind. Wir sind stolz darauf, dass unsere Philosophie ʹTradition trifft Innovationʹ bei allen so gut ankommt“, bilanziert Geschäftsführer Johannes Hornig zufrieden. (red)

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