AUTOMOTIVE BUSINESS
An EDI führt kein Weg mehr vorbei © Editel

Gerd Marlovits ist Geschäftsführer von Editel Austria.

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Gerd Marlovits ist Geschäftsführer von Editel Austria.

Jürgen Zacharias 01.04.2022

An EDI führt kein Weg mehr vorbei

Editel startet Offensive zur Anbindung der österreichischen Automobil-Zulieferindustrie an die globalen Lieferketten.

WIEN. Rund 900 Unternehmen sind laut „ARGE Automotive Zulieferindustrie“ in Österreich unmittelbar in der Kfz-Zulieferindustrie tätig. Große Lieferanten der Autokonzerne (OEM) haben längst den Elektronischen Datenaustausch (EDI) im Einsatz, Sublieferanten hingegen haben das teilweise noch vor sich. Gerd Marlovits, Geschäftsführer des EDI-Dienstleisters Editel, ist überzeugt: „An EDI wird künftig kein Weg mehr vorbeiführen, denn jede Meldung über eine unterbrochene Lieferkette wird den Trend zu EDI noch verstärken."

Marlovits weiter: „Insgesamt sind bereits mehr als 20.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen an unsere Datendrehscheibe eXite angebunden, wobei die Nachfrage aus der Automobilindustrie in jüngster Zeit spürbar gestiegen ist. In Zeiten von Lieferketten-Problemen möchten immer mehr Unternehmen ihre Supply-Chain-Prozesse digitalisieren.“ Grund dafür ist auch, dass EDI entlang der gesamten Lieferkette für alle Beteiligten die Datenqualität, Planungssicherheit und Kosteneffizienz erhöht. Elektronisch ausgetauscht werden EDI-Geschäftsdokumente, wie beispielsweise Lieferabrufe, Lieferankündigungen, Lieferscheine, Warenübernahmebestätigungen oder Rechnungen.

„Unsere Automotive-Sparte entwickelt sich äußerst dynamisch. Aufgrund der hohen Nachfrage hat dieser Bereich für uns einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt Marlovits. „Auch in Österreich, wo es viele erfolgreiche Industriebetriebe aus dem Automotive-Sektor gibt, orten wir zunehmenden Bedarf an professionellen, digitalen Lösungen“, so Marlovits weiter. (jz)

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