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Bei Polytec lief es besser als erwartet © Polytec

Polytec konnte im ersten Quartal Erlöse von 148,8 Mio. Euro erzielen – um 0,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Polytec konnte im ersten Quartal Erlöse von 148,8 Mio. Euro erzielen – um 0,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Redaktion 13.05.2022

Bei Polytec lief es besser als erwartet

Umsatzplus im ersten Quartal; Experten hatten im Vorfeld einen Rückgang bei den Erlösen und ein deutlich schwächeres operatives Ergebnis prognostiziert.

HÖRSCHING. Der oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat im ersten Quartal 2022 etwas mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die zuvor einen Nullgewinn erwartet hatten. Unter dem Strich fiel das Quartalsergebnis heuer dafür etwas geringer aus, meldet das Unternehmen. Von Jänner bis März machte Polytech demnach einen Umsatz von 148,8 Mio. € – ein Zuwachs von 0,7 Prozent in der Jahresfrist. Das operative Ergebnis EBIT schrumpfte von 6,7 Mio. auf 2,9 Mio. €.

Nach Steuern blieben dem börsennotierten Konzern noch 1,7 Mio. €, nach 4,8 Mio. im Vorjahr. Das EBITDA belief sich im ersten Quartal 2022 auf 11,0 Mio. €, ein Rückgang zu den 13,8 Mio. des Vorjahres. Das Finanzergebnis betrug im ersten Vierteljahr minus 0,6 Mio. €. Durch die Rückführung von Schuldscheindarlehen reduzierte sich die Bilanzsumme zum 31. März auf 538,8 Mio. €. Die Eigenkapitalquote stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 44,5%. Die Nettofinanzverbindlichkeiten sind in den ersten drei Monaten deutlich von 26,1 auf 105,7 Mio. € gestiegen, was Polytec auf ein merklich gestiegenes Nettoumlaufvermögen zurückführt.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr will das Konzernmanagement weiterhin nicht wagen. „Die größten Unsicherheitsfaktoren sind weiterhin die von der Coronapandemie ausgelösten und andauernden wirtschaftlichen Verwerfungen, der Mangel an Rohstoffen und Materialien, insbesondere Halbleitern, die Störungen der internationalen Lieferketten sowie die Folgen des Kriegs in der Ukraine“, heißt es in einer Aussendung. (jz)

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