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Branchen-Insights © mytaxi

Alexander Mönch, mytaxi General Manager Deutschland und Österreich, und Österreich-Geschäftsführerin Sarah Lamboj.

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Alexander Mönch, mytaxi General Manager Deutschland und Österreich, und Österreich-Geschäftsführerin Sarah Lamboj.

Redaktion 25.10.2018

Branchen-Insights

mytaxi hat das Mobilitätsverhalten, die Taxinutzung sowie die Qualitätsansprüche der Wiener Fahrgäste hinterfragt.

WIEN. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentierten Alexander Mönch, mytaxi General Manager Deutschland und Österreich, sowie mytaxi Österreich Geschäftsführerin Sarah Lamboj vor wenigen Tagen Zahlen zur Entwicklung des Unternehmens. Demnach ist mytaxi in Wien mittlerweile mit mehr als 1.000 lizenzierten Fahrern vertreten, was einem Wachstum von mehr als 100% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Partner des Taxigewerbes

Alexander Mönch sieht aber noch weiteres Wachstumspotenzial: „mytaxi positioniert sich in jedem Land, so auch in Österreich, als Partner des Taxigewerbes.” Gemeinsam soll die Taxibranche in die digitale Zukunft geführt werden. „Mit dem Wiener Taxi Report stellen wir der Branche nun dafür wichtige Insights zur Verfügung, zudem möchten wir damit auch mit festgefahrenen Meinungen und Vorurteilen aufräumen”, so Sarah Lamboj.

Pkw-Nutzung geht zurück

Die Umfrage offenbare beispielsweise ein geändertes Mobilitätsverhalten im urbanen Raum – ein eigenes Auto zu besitzen, wird vor allem für Jüngere immer unwichtiger. Zudem verliert der Pkw im urbanen Raum zusehends an Stellenwert: Von den 18- bis 29-Jährigen besitzen lediglich noch 40,5% ein eigenes Auto. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es immerhin noch 55,2%.

Auch die Pkw-Nutzung nimmt bei den Millennials ab, die meisten legen mit dem eigenen Pkw maximal 5.000 km pro Jahr zurück, bei den Älteren sind bis zu 20.000 km keine Seltenheit.
Die Umfrage zeigte außerdem eine steigende Bereitschaft zur Multimodalität; bei der Nutzung sind Apps und digitale Services im Aufwind, und auch Taxi-Sharing stößt bei jungen Menschen auf großes Interesse.
„Spannend ist auch, dass nur auf ein Drittel der Befragten die Aussage ,Hauptsache günstig' zutrifft, sagt Lamboj, „und dass Wiener Taxler beliebter sind, als man denkt.”

Taxi oder Mietwagen?

Immerhin rund die Hälfte (49,5%) der Befragten ist bereit, mehr für ein Taxi zu bezahlen, wenn die Fahrer dadurch faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung erhalten. Für die aktuelle politische Debatte wichtig: Der Unterschied zwischen Taxi und Mietwagen ist den meisten Befragten nicht klar. (red)

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