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Der Hyundai Kona kann’s © Krémer

Alles drin Der Hyundai Kona überzeugt mit feinem Fahrverhalten und Komplettausstattung – seit Kurzem auch mit E-Antrieb und 204 PS –, der sich reger Nachfrage erfreut.

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Alles drin Der Hyundai Kona überzeugt mit feinem Fahrverhalten und Komplettausstattung – seit Kurzem auch mit E-Antrieb und 204 PS –, der sich reger Nachfrage erfreut.

Redaktion 12.10.2018

Der Hyundai Kona kann’s

Der kleine SUV von Hyundai hat durchaus die Qualitäten eines „Großen”.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. „Mhmmm”, summte die beste Ehefrau von allen (© Ephraim Kishon) mit leicht fragender Betonung und stützte dabei ihr Kinn auf die geballte Faust der linken Hand, den Ellbogen auf den über den Bauch gelegten rechten Unterarm gestützt.

Diese Geste drückte üblicherweise maximale Skepsis aus. Ihr Blick war dabei auf unser neues Testfahrzeug, den Hyundai Kona in der 120 PS-Version mit Vorderradantrieb, gerichtet (ohne Allradantrieb gibt’s ihn auch und dann mit satten 177 PS).

Platzriese von innen

„Mhm”, wiederholte sie, jetzt schon etwas bestimmter. „Ob da all Einkäufe reinpassen werden?” Aha, da lag der Hase im Pfeffer! Nun, zugegeben ein Riese ist der Kona mit rund 4,16 m Länge wahrlich nicht. Als die ganze Familie dann im Wagen Platz genommen hatte, besserte sich die Stimmung rapide. Der Wagen bietet innen viel mehr Platz, als man es von außen vermuten würde. Bei vier Mann Besatzung hatten alle ausreichend Raum um sich.

Schalten weich wie Butter

Der Autor dieser Zeilen, der normalerweise als veritables Faultier nur Automatik-Autos sein Eigen nennt, war schon nach den ersten Kilometern von den Qualitäten des Kona überzeugt: Die sechs Gänge gingen rein wie Butter, und den Wagen kann man, obwohl der Motor nur knapp einen Liter groß ist und auf drei „Häferln” werkt, absolut schaltfaul fahren – dem Turbo sei Dank!

Die Straßenlage war ein Traum, und das Durchzugsverhalten macht auch dem etwas sportlicheren Fahrer Freude. Was jedoch absolut überzeugt, ist die Ausstattung: Vom Spurhalte­assistenten über den Notbrems­assistenten mit Fußgängererkennung, Müdigkeitserkennung, Toter-Winkel-Assistent, Lichtsensor, Querverkehrswarner hinten, Berganfahrhilfe bis zum Soundsystem mit acht Lautsprechern, Rückfahrkamera, kabelloser Auflademöglichkeit für das Smartphone und einem großen Bildschirm mit dem besten GPS seiner Klasse ist alles da. Das rechtfertigt auch den Preis von knapp 27.000 €.

Head-up-Display als Clou

Als dann noch das Head-up-Display auf Knopfdruck über dem Armaturenbrett ausfährt, das wesentliche Informationen und Basisdaten für die Navigation bietet, war klar: Der Kona kann alles, was die Großen können …oder sogar noch mehr. Denn das Einparken mit dem Fahrzeug ist ein echtes Vergnügen.

Nach dem ersten Einkaufen hat die beste Ehefrau von allen ihre anfängliche Skepsis komplett über Bord geworfen – der Laderaum reicht allemal für einen Großeinkauf und bietet bequem Platz für eine Autoreise mit zwei Kindern.

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