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E-Autos stellen zu © Österreichische Post AG

Grüne Flotte Der aktuell bereits hohe Bestand an Elektrofahrzeugen soll in den kommenden Jahren nochmals erhöht werden; im Jahr 2030 soll die Post-Flotte dann aus rund 1.900 Stromern bestehen.

© Österreichische Post AG

Grüne Flotte Der aktuell bereits hohe Bestand an Elektrofahrzeugen soll in den kommenden Jahren nochmals erhöht werden; im Jahr 2030 soll die Post-Flotte dann aus rund 1.900 Stromern bestehen.

Redaktion 23.08.2019

E-Autos stellen zu

CO2-neutrale Postverteilung: Mit mittlerweile 1.600 Fahrzeugen ­verfügt die Post über den größten E-Auto-Fuhrpark Österreichs.

WIEN. Die Österreichische Post AG garantiert seit dem Jahr 2011 eine CO2-neutrale Zustellung von Briefen, Paketen, Werbesendungen und Zeitschriften für Kunden in ganz Österreich – und das ohne zusätzliche Kosten und vom TÜV Austria geprüft. Mit mittlerweile 1.600 Fahrzeugen verfügt die Post dazu über den größten E-Fuhrpark des Landes und mit eigenen Photovoltaikanlagen erzeugt das Unternehmen grünen Strom für seine Flotte.

Lange E-Auto-Geschichte

Die Bemühungen sollen in den kommenden Jahren sogar noch ausgebaut werden – bis 2030 soll die Zustellung auf der letzten Meile mit einer Flotte von dann rund 1.900 E-Fahrzeugen zu 100% CO2-frei erfolgen; zudem steht eine Verdopplung der Photovoltaikanlagen auf der Agenda.

Bereits vor dem Jahr 1985 hatte die Österreichische Post E-Fahrzeuge im Einsatz. Nach dem Ausscheiden der letzten alten Fahrzeuge wurde 2012 der Neustart der E-Mobilität mit dem Ankauf moderner Fahrzeuge eingeleitet. Ergänzend dazu testet die Post aber immer wieder auch alternative Wege der Zustellung, wie aktuell beispielsweise mit einem Pilotprojekt im 3. Wiener Gemeindebezirk: Die Zustellung erfolgt dort im Zeitraum von drei Monaten mittels E-Lastenrädern über ein zentral gelegenes City Hub.

Ausbau abseits der Städte

Das Haupteinsatzgebiet für die E-Fahrzeuge sind derzeit noch die Ballungsräume und insbesondere Wien. 180 E-Fahrzeuge sorgen etwa dafür, dass in Wien schon jetzt die Zustellung von Brief- und Werbesendungen an Privatkunden zu 99% mit E-Fahrzeugen passiert.

Einen Schritt weiter ist die Post schon in Eisenstadt, wo die Zustellung bereits gänzlich mittels E-Fahrzeugen erfolgt. In St. Pölten, Innsbruck oder auch Wiener Neustadt wird immerhin bereits zu über 90% „grün” zugestellt, die weiteren Landeshauptstädte befinden sich am besten Weg dahin.
Noch nicht ganz so weit sind die meisten ländlichen Regionen, wo seit 2018 der Einsatz von E-Fahrzeugen aber ebenfalls intensiviert wird.

UN Global Compact-Mitglied

Neben weiteren Maßnahmen im Bereich gesellschaftlicher, sozialer und wirtschaftlicher Verantwortung liegt ein Schwerpunkt der Post vor allem auf der Ökologisierung des Unternehmens. Seit 2007 ist die Post Mitglied beim UN Global Compact und orientiert sich bei der Umsetzung ihrer Ziele und Aktivitäten an dessen Prinzipien bezüglich Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz und Antikorruption. So bekennt sich die Österreichische Post auch zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs), die seit Jänner 2017 gültig sind, und hat diese in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert.

Ausgezeichnete Rankings

Auch aus Sicht des Kapitalmarkts agiert die Post nachhaltig – das zeigen die vielen ausgezeichneten Ratings im Bereich Environment, Social und Governance. Mit dem Beitritt zur Initiative „Science Based Targets” 2016 wurde noch einen Schritt weitergegangen, indem man sich verpflichtet hat, zum globalen Klimaziel des Klimaabkommens in Paris beizutragen und die CO2-Emissionen um 14% bis 2025 zu verringern. (red)

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