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Ein Masterplan für die Mobilitätswende © himmelhoch

Verbund-CEO Michael Strugl und Smatrics-CEO Hauke Hinrichs

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Verbund-CEO Michael Strugl und Smatrics-CEO Hauke Hinrichs

Redaktion 21.10.2022

Ein Masterplan für die Mobilitätswende

Verbund-CEO Michael Strugl und Smatrics-CEO Hauke Hinrichs veröffentlichten ein Maßnahmenbündel zur Förderung der heimischen E-Mobilität.

WIEN. Von der Umsetzung überfälliger gesetzlicher Maßnahmen über Digitalisierung und Raumordnung bei der Infrastruktur-Errichtung bis hin zu neuen Wegen beim Finden von IT-Fachkräften: Verbund-CEO Michael Strugl und Smatrics-CEO Hauke Hinrichs veröffentlichten mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ ein breit gefächertes Maßnahmenbündel, mit dem aus ihrer Sicht die Mobilitätswende in Österreich bis 2030 Realität werden kann.

„Für die Mobilitätswende braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, die Infrastruktur und 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen. Nur dann kann Laden statt Tanken seine Alltagstauglichkeit beweisen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Strugl bei der Präsentation des Masterplans diese Woche in Wien. Hinrichs dazu: „Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist der entscheidende Schlüssel für die Mobilitätswende. Zwar ist Österreich bei der Ladeinfrastruktur europaweit vorne dabei, doch damit 2040 die Klimaneutralität im Verkehrssektor erreicht werden kann, muss noch viel passieren, und das in höherem Tempo als bisher.“

Zuletzt hatte das Europäische Parlament zugunsten des Klimaschutzes entschieden, dass ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrenner mehr innerhalb der EU zugelassen werden. Konkret bedeutet das, dass CO2-ausstoßende Benzin- und Dieselfahrzeuge durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden sollen. In Österreich soll dieses Ziel bereits 2030 erreicht werden. Dabei wird gerade einmal ein Drittel des notwendigen Ausbaus der Ladeinfrastruktur zeitgerecht umgesetzt, so eine Studie des europäischen Automobilherstellerverbands (ACEA).

Vor diesem Hintergrund zeigt der „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ in fünf Handlungs- und Entwicklungsfeldern insgesamt 13 konkrete Maßnahmen auf, die Österreichs Weg in eine erfolgreiche e-mobile Zukunft ebnen sollen. Die Handlungs- und Entwicklungsfelder betreffen Aspekte der gesamten e-mobilen Wertschöpfungskette. Dazu gehören beispielsweise das Recht auf eine eigene Ladestation, eine personell und finanziell bessere Ausstattung der Verteilnetzbetreiber und mehr dem Ladeprozess gewidmete Parkplätze. Aber auch Förderprogramme zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau öffentlicher Ladestationen und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte in der IT sowie der Elektrotechnik. (red)

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